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Mazda2 – Design: Exquisit und dynamisch

  • Kompakter Fahrzeugkörper verströmt maximale Dynamik
  • Kontrolliertes Spiel der Bewegungen rundum stimmig
  • Auch das Interieur vereint Solidität und Bewegung

Der neue Mazda2 wirkt trotz seiner kompakten Außenmaße extrem dynamisch. Der natürlich wirkende Wechsel zwischen weichen Formen und scharfen Kanten sowie sorgfältig modellierte Übergänge sorgen auf der betont hochwertig gefertigten Außenhaut für kontrollierte Abwechslung. Die markante Keilform, gezielt gesetzte Lichtkanten und eine starke Skulpturierung im Bereich der Türen und Kotflügel fesseln das Auge des Betrachters zusätzlich. Doch der Mazda2 sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch aerodynamische Tugenden: Mit einem Cw-Wert von 0,31 ist er einer der windschlüpfrigsten Vertreter seiner Klasse.

Das Ziel der Mazda Designer ließ keine Kompromisse zu: Nicht eine Variation des Vorgängers, sondern ein komplett neues, mutiges und nach vorne weisendes Designkonzept war für die zweite Generation des Mazda2 bindend. Mit viel Zoom-Zoom „Spirit“, starker Individualität und klarer Mazda DNA. Trotz kompakter Außenmaße zielten die Designer auf hohe Dynamik und Stabilität, einen rhythmischen Wechsel zwischen weichen Flächen und scharfen Kanten sowie subtile Licht-/Schatteneffekte an den Schnittpunkten. Zugleich sollte das Design nicht nur den Vorlieben einer europäischen, sondern einer weltweiten Kundschaft entgegen kommen. Keine leichte Aufgabe, werden Fahrzeuge aus dem B-Segment doch zum Beispiel in Japan vorwiegend von Frauen gefahren, die ein weiches, freundliches Design schätzen. In Europa hingegen wird – von einer gemischteren Zielgruppe – ein deutlich sportlicherer und selbstbewussterer Auftritt bevorzugt.

Eine wichtige Rolle bei der endgültigen Definition des neuen Designkonzepts spielte die 2005 auf der Frankfurter IAA gezeigte Konzeptstudie Mazda SASSOU. Mit Blick auf den zukünftigen Mazda2 ließ Mazda das positive Feedback der Messebesucher in die Endphase der Arbeit am Serienmodell einfließen. Die Lösung für ein dynamisches Design mit eindeutiger Mazda Identität war die Kombination aus scharf geschnittenen Konturen und weichen Übergängen.

Formen mit unterschwelliger Schönheit und Dynamik
Das Credo, von dem sich die Designer leiten ließen, hieß „exquisit und dynamisch“. Dabei ging es ihnen primär darum, trotz des kompakten Fahrzeugkörpers den Eindruck von athletischer Bewegung zu erzeugen. „Exquisit“ steht für das Streben nach Formen mit sorgfältig gestalteter, unterschwelliger Schönheit und Dynamik. Wichtig war den Designern und Modelleuren auch das Spannungsverhältnis zwischen dem Exterieur-Design und der auf maximale Raumausnutzung ausgelegten Kabine. Ferner arbeiteten sie an Formen, die besonders einfach und präzise wirken. Dank extrem knapper Karosserieüberhänge und anderer stilistischer Feinheiten betonten sie zusätzlich die Kompaktheit des Fahrzeugs.

Ein zweites Designthema des Exterieurs lief unter dem Namen „koordinierte Bewegungen“. Beim Mazda2 verbinden sich die Linien der Karosserie und die auf ihr erzeugten Lichteffekte zu facettenreichen Ausdrucksformen. Selbst im geparktem Zustand wirkt der neue Kompaktwagen daher, als würde er im nächsten Augenblick losbeschleunigen. Dieser Eindruck von Lebhaftigkeit wird durch die betonte Keilform und die vom vorderen Kotflügel nach hinten ziehende Charakterlinie weiter verstärkt. Aber auch die in Richtung Hinterrad ansteigende Sicke im unteren Türbereich sowie die im Stil des Mazda RX-8 modellierten vorderen Radhäuser verleihen dem Junior der Mazda Familie Kraft und Dynamik.

Natürliches Spannungsverhältnis zwischen organischen und kantigen Elementen
Für das Team rund um Chefdesigner Ikuo Maeda war es eine echte Herausforderung, diesen lebendigen Eindruck trotz der limitierten Außenmaße zu erreichen. Sie gelang durch die Betonung auf Formen mit natürlich wirkenden Bewegungen, die darüber hinaus auch noch eine hohe Verarbeitungsgüte ausstrahlen. Das Spannungsverhältnis zwischen organischen und kantigen Elementen ist aber nur deshalb wirklich stimmig, weil die Designer konsequent das Primat der „koordinierten Bewegungen“ verfolgten.

Insgesamt wirkt der Mazda2 zugleich dynamisch wie solide. Denn er ist frei von überflüssigem Zierrat und Dekor und schafft so die perfekte Balance zwischen visueller Bewegung und einer natürlichen Beschneidung dieser Energie. Jede Linie erzielt eine genau kalkulierte Wirkung und vermeidet so die Gefahr, dass das Design ziellos auseinanderfließt. Die Lichtkanten und Sicken laufen am jeweiligen Ende sanft aus und verschmelzen so übergangslos mit der sich anschließenden Fläche. Es sind diese Übergangszonen, in denen das Mazda2 Design besonders überzeugt. Es wird so zur sorgfältig konzipierten Symbiose aus Form und Funktion und lässt den Kompakten aus Hiroshima wie aus einem Guss erscheinen.

Produkt aus Cw-Wert und Stirnfläche um vier Prozent niedriger als beim Vorgänger
Der neue Mazda2 sieht aber nicht nur gut aus – sein Fahrzeugkörper ist auch strömungstechnisch bestens durchgebildet. Dank eines großzügig verkleideten Unterbodens, aerodynamisch günstig gestalteter Stoßfängerecken und reduzierter Turbulenzen im Bereich der A-Säulen und Rückspiegel sank der Luftwiderstandsbeiwert (Cw-Wert) im Vergleich zum Vorgänger von 0,32 auf 0,31. Noch aussagekräftiger ist das Produkt aus Cw-Wert und Stirnfläche: Hier ist der neue Mazda um vier Prozent besser als der etwas höhere Mazda2 der ersten Generation. Zugunsten einer hohen Stabilität auf der Autobahn hat Mazda zudem den Auftrieb auf der Vorder- und Hinterachse weiter reduziert – auf der Vorderachse nähert er sich mit einem Wert von 0,02 gegen Null.

Besonders schmale Karosseriefugen und Dichtungsgummis unterstreichen auch in den Details die sehr gute Fertigungsgüte des Mazda2. Sie zeigt sich besonders im Bereich der Scheinwerfergehäuse und der rot eingefärbten Rückleuchten, die bei Nacht die Wirkung von leuchtenden LEDs entfalten. Um die Karosserie so glatt wie möglich wirken zu lassen, sitzen die Scheibenwaschdüsen verdeckt unter der hinteren Motorhaubenkante. Ein Microschalter macht zudem an der Heckklappe einen sichtbaren Griff zum Öffnen und Schließen überflüssig. Zu guter Letzt sind selbst die Kühlergrillöffnungen so ausgelegt, dass dahinter liegende Einbauteile nur schwer von außen zu erkennen sind. Folge: Der Mazda2 sieht aus allen Blickwinkeln aufgeräumt aus.

Instrumententräger verliert dank Zweiteilung deutlich an Schwere
Bei der Gestaltung des Innenraums hieß die Richtschnur für die Designer „ein Raum, der Bewegung kommuniziert“. Wohl konturierte Formen vereinen eine vertrauensvoll wirkende Solidität mit starker visueller Bewegung. Trotz der auch hier begrenzten räumlichen Möglichkeiten gelang es, mit einer den Instrumententräger horizontal in zwei Hälften teilenden Aussparung ein großzügiges Raumgefühl zu erzeugen. Dank dieses Stilmittels wirkt der Instrumententräger angenehm leicht. Die Insassen fühlen sich auch deshalb nicht unnötig eingeengt, weil sich die komplette Einheit an den äußeren Enden leicht von ihnen wegbewegt.

Zugleich sorgt die eigenständige Form der leicht gewölbten Mittelkonsole für einen interessanten Kontrastpunkt. Hier sitzen neben dem nunmehr voll integrierten Getriebewählhebel die meisten Schalter und –regler sowie ein von einem Zierring eingefasstes Zentral-Display mit Informationen zur Audio- und Klimaanlage.

Weiße Tachometer-Skala und silberne Akzente schaffen spannende Kontraste
Auch wenn Mazda im Innenraum auf auffällige Farben und stark glänzende Oberflächen verzichtete, entsteht durch den Kontrast zwischen silbernen Applikationen (im Bereich der äußeren Luftausströmer, des Lenkrads, der Lautsprecher, der Gangschaltung, der Getränkehalter, der Audio-Anlage, des Tachometers und der Türverkleidungen – je nach Version) und dem dunklen Untergrund des Cockpits ein sehr zeitgemäßes Ambiente. Weitere frische Akzente setzen die weiße Tachometer-Skala und viele kreisförmige Elemente. Die Drehregler zur Betätigung der Heizungs- und Klimaanlage sind mittlerweile zu einer echten Mazda Designikone avanciert und finden sich ganz ähnlich auch im Mazda3, Mazda6 und Mazda MX-5 wieder. Auch das Dreispeichen-Lenkrad – je nach Ausstattung mit Funktionstasten in der linken Speiche – weckt Assoziationen an den berühmten Roadster.

Alle Interieur-Teile vermitteln den Eindruck hoher Präzision und Verarbeitungsgüte – ein Beispiel dafür ist die nahtlose Abdeckung des Beifahrer-Airbags. Auch die optisch bewusst schlank gestalteten Sitze tragen mit ihren vertikalen und dezenten Stoffmustern zum allgemeinen Eindruck großer Luftigkeit und Freundlichkeit bei.

Entscheidung in Mailand
Dezember 2004: Nach 18 Monaten intensiver Vorarbeiten warfen die Mazda Designer alle bis dahin von den drei Designstudios in Hiroshima, Yokohama und Oberursel eingereichten Entwürfe noch einmal in den Papierkorb. Chefdesigner Ikuo Maeda: „Auf der Suche nach einem deutlich dynamischeren Ansatz mit noch schärferer Mazda Identität fingen wir nochmals mit einem weißen Stück Papier an. Es ging uns darum, auf einer Länge von knapp vier Meter ein Maximum an Dynamik zu erzeugen, ohne dass darunter die Funktionalität leiden würde.“ Im Frühjahr 2005 traten dann zwei Entwürfe zur finalen Designauswahl gegeneinander an. Die Entscheidung fiel in der lombardischen Metropole Mailand. „Ich war zufällig gerade dort und erhielt einen Anruf eines Top-Managers aus Japan“, erinnert sich Maeda. „Er sagte: ‚Treffen Sie die Entscheidung!‘. Also ging ich eine Woche lang durch Mailand und stellte mir die beiden Autos bildlich auf den dortigen Straßen und Plätzen vor. Danach stand für mich der Sieger fest: Nicht nur in Italien, sondern auch in Tokio und jeder anderen Stadt würde dieser Wagen sofort als ein Mitglied der Mazda Familie zu erkennen sein.“

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