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Mazda2 – Antriebsstrang: Moderne und sparsame Motoren

  • Drei Benziner mit Leistungen von 75, 86 und 103 PS
  • Nur 129 g/km CO2 für den 1,3-Liter-Motor
  • Moderner 1,4-Liter-Turbodiesel folgt einige Monate später

Alle für den Mazda2 erhältlichen Motoren verbinden den von einem Kompaktauto erwarteten niedrigen Verbrauch mit der lebhaften Zoom-Zoom Charakteristik eines Mazdas.

Zur Markteinführung Oktober 2007 gibt es den neuen Mazda2 mit zunächst drei Mazda MZR Benzinmotoren: Der 1,3-Liter leistet – je nach Leistungsstufe – 55 kW/75 PS oder 63 kW/86 PS; das 1,5-Liter-Aggregat bringt es auf 76 kW/103 PS. Beide Hubraumvarianten arbeiten mit einer variablen Ventilsteuerung der Einlass- (S-VT) und optimierten Steuerzeiten der Auslassventile. Der 1,5-Liter verfügt zusätzlich über ein variables Ansaugsystem (VIS), das die Drehmomentabgabe über das gesamte Drehzahlband positiv anregt.

Einige Monate später wird Mazda einen betont sparsamen Common-Rail-Turbodiesel aus der MZ-CD-Reihe mit 1,4 Liter Hubraum nachreichen.

Die stärkere Variante des MZR 1,3-Liter-Motors holt aus einem Hubraum von 1.349 cm3 63 kW/86 PS und ist wie sein größeres Pendant komplett aus Aluminium gefertigt. Der Reihen-Vierzylinder besitzt zwei oben liegende Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder und entwickelt bei 3.500/min ein maximales Drehmoment von 122 Nm.
Darüber hinaus offeriert Mazda zusätzlich eine 55 kW/75 PS starke Einstiegsvariante des 1,3-Liters mit einem Drehmomentgipfel von 121 Nm bei 3.500/min.

Der 76 kW/103 PS starke 1,5-Liter hat einen Hubraum von 1.498 cm3 und setzt bei 4.000/min maximal 137 Nm an Drehmoment frei. Damit erreicht der stärkste Mazda2 eine Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h und beschleunigt in nur 10,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Die Mazda Ingenieure haben die Benzin-Motoren des Mazda2 vor allem in punkto Reibungsverluste optimiert. Die Maßnahmen umfassten Änderungen an den Kolbenringen und –stegen, ein Feintuning der Kolbenschäfte, einen optimierten Kolbenbolzenversatz und neu gestaltete Ölkanäle. Zugleich wurden die Kolben und Pleuel gewichtsoptimiert, um beim Kontakt mit der Zylinderlaufwand so wenig Reibungsverluste wie möglich zu erzeugen.

Durch eine „4-in-1“-Angasanlage wird die Wärmeabstrahlung in engen Grenzen gehalten. Folge: Eine hohe Abgastemperatur wird aufrechterhalten, und der nah am Motor angebrachte Katalysator kann schnell seine volle Wirkung entfalten. Durch den Wegfall des früheren Unterflurkatalysators und (beim 1,3-Liter-Motor) des Vorschalldämpfers senkten die Ingenieure zudem den Abgasgegendruck.

CO2-Emissionen beim 1,3-Liter-Motor auf 129 g/km gedrückt
Mit den in punkto Reibung optimierten Motoren, zwischen drei und zehn Prozent verlängerten Getriebeübersetzungen, einer abgesenkten Leerlaufdrehzahl, dem geringen Fahrzeuggewicht und exzellenter Aerodynamik gehört der Mazda2 zu den sparsamsten Modellen in seiner Klasse. So konsumieren beide Leistungsvarianten des 1,3-Liter-Benziners nur 5,4 Liter Benzin auf 100 Kilometer (im kombinierten Zyklus), was einer CO2-Emission von 129 g/km entspricht. Der 1,5 Liter ist kaum durstiger und beschränkt sich mit 5,9 Liter/100 km (CO2-Emission: 140 g/km).

Alle Mazda2 Varianten mit Otto-Motor sind mit dem Fünfganggetriebe F5M kombiniert. Die manuelle Schaltbox ist bekannt für leichte Bedienkräfte und klar definierte Schaltwege. Im ersten und zweiten Gang ist sie doppelt synchronisiert, wodurch die leichte Schaltbarkeit auch bei langsamen Schaltmanövern sowie bei niedrigen Außentemperaturen voll erhalten bleibt.

Varibable Systeme S-VT, VIS und TCSV
Beide Otto-Motoren der MZR-Reihe arbeiten mit einer variablen Ventilsteuerung der Einlass- und optimierten Steuerzeiten der Auslassventile (S-VT – Sequential Valve Timing). Der 1,5-Liter hat zusätzlich ein variables Ansaugsystem (VIS – Variable Induction System), das die Drehmomentabgabe über das gesamte Drehzahlband optimiert.

Der Ansaugkrümmer ist aus Kunststoff und „atmet“ durch 600 Millimeter lange Ansaugkanäle – gemeinsam mit einem widerstandsarmen Luftfilter steht so schon bei niedrigen Drehzahlen sattes Drehmoment bereit. Die im Ansaugtrakt integrierten Drallsteuerventile (Tumble Swirl Control Valves – TSCV) stellen auch im langsamen Fahrbetrieb eine hohe Verbrennungsstabilität sicher und verbessern im Zusammen-spiel mit der Abgasrückführung den Verbrauch und die Emissionen. Der MZR 1,5-Liter ist zusätzlich mit einer elektronischen Drosselklappe (E-Gas) bestückt, die die Gaspedalbefehle des Fahrers besonders schnell und präzise umsetzt.

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