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Mazda Shinari, wenn der Glanz eines Schwertes auf Weisheit trifft

Mit seiner sportlichen viertürigen Limousine Shinari feiert Mazda auf der Los Angeles Auto Show (19. bis 28. November 2010) nicht nur eine Weltpremiere, sondern zeigt auch das erste Fahrzeug im Stil seiner neuen globalen Designsprache „KODO – Soul of Motion“. Mit Shinari schreibt die Marke ihre bisherige Designsprache Nagare gezielt fort.

Mazda Shinari

Als viertürige und viersitzige Sportlimousine soll der Shinari die Designsprache KODO „in anmutiger und übermütiger Weise“ zum Ausdruck bringen. Dabei steht der japanische Begriff „shinari“ für die kraftvolle und doch geschmeidige Erscheinung großer Kraft, mit der hochfeste Objekte wie Stahl oder Bambus verdreht oder verbogen werden. Zudem nimmt der Begriff Bezug auf Menschen oder Tiere, die ihren Körper durch flexible Anspannung auf eine schnelle und unvermittelte Bewegung vorbereiten.

Dass es beim Shinari emotional wird, entgeht dem Betrachter nicht. Aus jeder Perspektive vermittelt seine elegante Form Bewegung. Zugrunde liegt dieser Erscheinung die Anlehnung an eine „geschmeidige und doch spannungsgeladene Bewegung eines drahtigen Körpers mit hochentwickelten Muskeln“.

Die ausgeformten vorderen Radhäuser stellen die Weiterentwicklung der markanten Radhäuser dar, die im RX-8 eingeführt wurden. Sie heben die Vorderräder hervor und legen Betonung auf die dynamische Bewegung. Das Profil wirkt sportlich und elegant zugleich. Charakterlinien entspringen den vorderen Radläufen und fließen Richtung Heck. Dabei treffen sie auf Linien, die von den hinteren Radhäusern nach vorn verlaufen. Zusammen erzeugen sie einen mehrschichtigen optischen Effekt, der ein kraftvolles Gefühl von Spannung mit anmutiger Schönheit verbinden soll.

Alle Karosserieoberflächen des Shinari wirken, als ob sie permanent in Veränderung wären. Es gibt keine statische Form. So hat es den Eindruck, als sei das Fahrzeug stets in Bewegung. Und so soll es nach dem Willen der Mazda-Designer auch sein. Ein Beispiel ist die Ausformung des Winkels im oberen Bereich des Seitenschwellers. Sie verleihe dem Fahrzeug den aufblitzenden Eindruck von Tempo, betont Mazda. Ein typisches neues Mazda-Designelement stellt die schwebende Leiste dar, die den Kühlergrill mit den Scheinwerfern verbindet: Eine dreidimensionale Abbildung von Geschwindigkeit sei dies. Für das Konzeptfahrzeug haben die Designer eine Scheinwerferstruktur ohne Streuscheibe entwickelt, die das Innere der tiefliegenden Leuchteinheiten freilegt. Mazda vergleicht es mit den Augen eines Wildtieres, das im Begriff sei, sich seine Beute zu holen.

Mazda Shinari

Als Farbe für die Außenlackierung wurde ein leuchtendes Blau Metallic gewählt, das an ein Hartmetall erinnert. Die kräftige und doch filigrane Brillanz der hellen Flächen steht im Kontrast zu den klar definierten Schatten. Damit wollte man ein Gleichgewicht schaffen zwischen der scharfen dreidimensionalen Gestalt und den gebogenen Oberflächen. Dieses Gleichgewicht zu erreichen, war eine zentrale Vorgabe im Designprozess. So treffe der „scharfe und helle Glanz des geschmiedeten Stahls eines japanischen Schwertes“ auf Weisheit und Sinnlichkeit, wird betont.

Während das Außendesign in Bewegung wahrgenommen werden kann, erleben Fahrer und Passagiere das Interieur aus einer statischen Position heraus. Hier haben sich die Gestalter klar zu mechanischer Funktionalität und exzellenter Ergonomie bekannt. Das Ergebnis ist ein fahrerorientiertes Interieur.

Mazdas Designer wollen Nähe und Abstand zwischen Fahrer und Instrumenten neu definieren. Dazu wurden intuitive „Reach Zones“ auf Grundlage der Mazda-Vorstellungen von idealer Fahrerergonomie eingerichtet. Durch die Aufteilung der Instrumententafel in zwei individuelle Zonen wird das Cockpit vom Rest des Innenraums abgetrennt. Das Prinzip der idealen Fahrerergonomie beherrscht auch die Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI). Die Verfügbarkeit kleinerer elektronischer Bauteile hat es den Shinari-Designern erlaubt, ein schwebendes dreidimensionales Informations-Display zu entwickeln, das den neuesten Stand der Technologie repräsentiert. Das System bietet die drei Modi Business, Pleasure und Sport.

Mit seinem Shinari will Mazda die Herzen von Automobilliebhabern erreichen. Dabei sollen Grenzen rationaler Logik hinter sich lassen werden. Das könnte gelingen.

P2News/auto-reporter

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