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Mazda RX-8: Klassische Sportwagen-Ästhetik

Design: Klassische Sportwagen-Ästhetik

  • Kurze Überhänge, langer Radstand und große Spurweiten
  • Athletische Anmutung mit muskulär durchgebildeten Flächen
  • Gegenläufig öffnende Türen erleichtern Zugang zu den Rücksitzen

Der Mazda RX-8 verkörpert klassische Sportwagenästhetik. Seine Formensprache formulierte das Mazda-Designzentrum in Japan, wobei Einflüsse der Studios in den USA und Europa unverkennbar sind. Kurze Überhänge, markante Kotflügel und Stoßfänger sowie eine schwungvolle Motorhaube – der Wankel-Sportwagen zeigt sein Leistungspotenzial auch optisch.

Der RX-8 ist 4,43 Meter lang, 1,77 Meter breit und 1,34 Meter hoch. Dank eines Radstands von 2,70 Metern eröffnen sich großzügige Innenraummaße. Die kurzen Überhänge unterstreichen die Dynamik, die Spurweiten von 1.500 (vorn) und 1.505 Millimetern (hinten) kräftigen die Statur. Der Motor sitzt in Front-/Mittelmotorbauweise hinter der Vorderachse und somit nahe am Schwerpunkt des Fahrzeugs. Folge ist eine nahezu ausgeglichene Gewichtsverteilung.

Das Design der Fahrzeugfront unterscheidet den Mazda RX-8 von anderen Sportwagen. Augenfällig schon hier: der Wankel-Rotor als prägendes Designelement in Form eines „Power Domes“ auf der in Aluminium gefertigten Motorhaube. Symbolischer Verweis auf das, was unter der Haube steckt.
Für das aktuelle Mazda-Design steht der fünfeckige Kühlergrill, während die prominent ausgeformten Radkästen und Lüftungsschlitze hinter den Vorderrädern dem Bug eine skulpturhafte Anmutung verleihen. Insgesamt wirkt der RX-8 schon im Stillstand wie ein Athlet in Bewegung.

Die Lichtkanten der Silhouette münden fließend in einen dezenten Heckspoiler. Das doppelt gewölbte Dach mit leichter Vertiefung in der Mitte ist eine Reminiszenz an den Mazda RX-7. Die hinteren Säulen des RX-8 weisen eine freitragende Z-Form auf – dazwischen spannt sich das Heckfenster fast kuppelartig. Kraft suggeriert der in die Heckschürze integrierte zweiflutige Endschall-Dämpfer. Insgesamt wirkt der RX-8 dank des wuchtigen Stossfängers beim Blick von hinten ungemein kraftvoll. Designelemente wie die runden Heckleuchten lehnen sich an klassische Vorbilder aus Japan und Italien an und schreiben sie in moderner Form fort. Und auch am Heck findet sich ein dezenter Hinweis auf das motorische Arbeitsprinzip: Die Nebelschlussleuchte besitzt die Form eines Rotors.

Der RX-8 hat keine B-Säule – und das hat einen guten Grund. Denn bei seinem jüngsten Sportwagen entdeckte Mazda das Prinzip gegenläufig öffnender Türen neu. Diese vor und auch noch einige Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg speziell bei Limousinen populäre Lösung schlummerte rund vierzig Jahre lang im Verborgenen. Bis sie Mazda unter der Bezeichnung „Freestyle“ ausgerechnet für einen gewöhnlich zweitürigen Sportwagen neu entdeckte. Die Vorteile solcher Schmetterlings-Türen liegen auf der Hand: Der Zustieg zum Fond gelingt deutlich einfacher als über konventionelle Türen mit vorn angeschlagenen Scharnieren, zugleich wirkt die Seitenlinie mangels B-Säule besonders elegant und sauber.

Vertikale Träger übernehmen die Funktion der B-Säule
Die Vordertüren des RX-8 schwingen im Winkel von maximal 67 Grad, die hinteren Türen (aus Aluminium) bis auf 80 Grad auf. Aus Sicherheitsgründen lassen sich die Fondtüren aber nur öffnen, wenn die vorderen bereits offen sind. Und auch für optimalen Schutz beim Seitencrash ist gesorgt: Dazu hat Mazda in die Türelemente vertikale, hochfeste Stahlprofile eingelassen, die im geschlossenen Zustand die Funktion der B-Säule erfüllen.

Wichtig: Freestyle besitzt einen Öffnungsmechanismus, den auch die Fondpassagiere erreichen und bedienen können – speziell im Falle eines Unfalls, und selbst dann, wenn Fahrer und Beifahrer bewusst- und bewegungslos die Frontsitze blockieren. Für diesen Fall ist nahe des Mitteltunnels am Beifahrersitz eine Schlaufe angebracht. Ein kurzer Zug, und die Arretierung des Sitzes wird gelöst. Somit bleiben die Türgriffe der vorderen Türen auch von hinten aus jederzeit erreichbar – die Fondpassagiere können sich also aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug befreien.

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