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Mazda MX-5 – Sicherheit: Extrem steifes Monocoque

Sicherheit: Extrem steifes Monocoque

  • Längslenker und A-Säulen-Einsätze aus hoch- und ultrahochfesten Stählen
  • Geänderte A-Säulen-Position schafft bessere Sicht nach vorn
  • Neue Seiten-Airbags bieten ähnlichen Schutz wie Kopf-Airbags in einer Limousine

Die Sicherheits-Story des Mazda MX-5 beginnt mit der aktiven Sicherheit: ABS und eine dynamische Stabilitätskontrolle DSC sind serienmäßig an Bord. Das Bremssystem profitiert von um 20 Millimeter gewachsenen und innenbelüfteten Bremsscheiben an der Vorderachse; die hinteren, unbelüfteten Scheiben legten vier Millimeter im Durchmesser zu. Zusätzlich hat Mazda die Bremsleitungen, die -sättel und den Bremskraftverstärker verstärkt. Nach internen Messungen steht ein aus 100 km/h abgebremster Mazda MX-5 mit ABS und dem Stabilitätssystem DSC schon nach 38,4 Metern still.

Zur weiteren Steigerung der aktiven Sicherheit sorgen neu positionierte A-Säulen. Um den Scheitelpunkt einer Kurve so früh wie möglich anpeilen zu können, rückten sie 90 Millimeter näher in Richtung der Insassen; zugleich stehen sie nun drei Grad steiler als beim Vorgänger. Folge ist ein insgesamt vier Grad breiteres Sichtfeld. Weiter optimiert wird die freie Sicht durch die in den oberen Windschutzscheibenrahmen integrierten Sonnenblenden – auf diese Weise schmälern sie im eingeklappten Zustand nicht mehr den Blick nach schräg oben. Größte Errungenschaft auf dem Gebiet der passiven Sicherheit ist die erstmalige Verfügbarkeit von Seiten-Airbags mit integriertem Kopf-Schulter-Schutz. Die Luftsäcke schützen Thorax und Kopf der Insassen und sind in den Rücksitzlehnen untergebracht.

Außerdem wurde einer verbesserten passiven Sicherheit des Mazda MX-5 in Gestalt des sehr verwindungssteifen Monocoques Rechnung getragen. Die vorderen Längsträger des Hilfsrahmens haben ein achteckiges Profil und bestehen aus hochfestem Stahl der Güteklasse 780 Mpa. An ihren hinteren Enden leiten dreigabelige Lastpfade die eingeleiteten Kräfte vom Instrumententräger weg, um in diesem sensiblen Bereich eine zu starke Deformation zu vermeiden. Obwohl die vorderen und hinteren Überhänge des MX-5 kürzer sind als beim Vorgänger, sorgen die Längsträger dank maximal großer Querschnitte und dem Einsatz hochfester Stähle – im Heckbereich kommen 590 Mpa- Profile zum Einsatz – für einen effektiveren Schutz.

Bei einem eventuellen Überschlag verhindern die in die A-Säule integrierten Rohre aus ultra-hochfestem Stahl (1.500 Mpa), der massiv ausgeführte Scheibenrahmen sowie hinter den Sitzen angeordnete Verstärkungen Schlimmeres.

Massive Querträger sowie Aufprallschutzprofile und energieabsorbierendes Material in den Türen schirmen die Passagiere bei einem seitlichen Crash optimal ab. Dann treten auch die neu entwickelten Seiten-Airbags mit integriertem Kopf-Schulter-Schutz in Aktion. Sie ergänzen die beiden Front-Airbags und sind in den äußeren Partien der Sitzlehnen integriert.

Die Seiten-Airbags mit integriertem Kopf-Schulter-Schutz bestehen aus zwei getrennten Kammern, die von einem gemeinsamen Gasgenerator mit Hilfe einer einzigen Zündung aktiviert werden. Die einmalige Auslösung bringt gegenüber einem konventionellen Zweistufen-Airbag, bei dem beide Kammern nacheinander mit Gas gefüllt werden, einen entscheidenden Zeitgewinn. Dabei ist sichergestellt, dass zu keiner Zeit Füllgas aus der oberen in die untere Kammer zurückfließen kann.

Airbag-Kammern werden unterschiedlich stark gefüllt
Die obere, größere Kammer dient zum Schutz des Kopfes und wird im Vergleich zur unteren länger und fester aufgeblasen – so erreichen die Techniker einen ähnlichen Effekt wie bei einem in Fahrzeugen mit festem Dach üblichen „Curtain-Airbag“. Die untere, für den Schutz des Oberkörpers zuständige und etwas kleinere Kammer, wird dagegen weicher gefüllt und auch wieder schneller entleert, um so den Brustkorb-Bereich optimal abzudecken. Insgesamt erreicht Mazda mit dieser innovativen Technik eine Schutzwirkung, die trotz der limitierten Platzverhältnisse in einem Roadster dem Niveau einer Limousine nahe kommt. Weitere Sicherheitseinrichtungen an Bord des Mazda MX-5 sind ISOFIX-Verankerungspunkte am Beifahrersitz zur festen Montage von Kindersitzen. Der Front-Airbag auf der Beifahrerseite ist per Fahrzeugschlüssel deaktivierbar. Sowohl die Lenksäule als auch das Bremspedal sind so ausgelegt, dass sie im Falle eines Aufpralls gezielt nachgeben und so schlimmere Verletzungen vermeiden. Die 3-Punkt-Automatikgurte verfügen über Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer.

Motorhaube mit Wabenstruktur

Die Motorhaube aus Aluminium wurde auf einen optimalen Fußgängerschutz ausgelegt. Dank einer Wabenstruktur auf der Innenseite absorbiert sie einen großen Teil der Aufprallenergie.

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