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Mazda MX 5 Roadster Coupe – Karosserie und Fahrwerk

Kein Gramm zuviel. Schon der reguläre Mazda MX-5 verdankt sein ungewöhnlich agiles und lineares Fahrverhalten einer ausgeklügelten Gramm-Strategie seiner technischen Väter. Daher war es oberstes Gebot, den unvermeidlichen Gewichtszuwachs beim MX-5 Roadster Coupe in engen Grenzen zu halten. Denn nur so konnte Mazda sicher gehen, die mit dem Gütesiegel Jinba Ittai charakterisierte Fahrdynamik auch bei diesem Modell erhalten zu können.

Am Ende konnte das Ingenieur-Team eine beachtliche Leistung für sich verbuchen: Nur knapp 37 Kilogramm hat das Roadster Coupe gegenüber seinem Schwestermodell mit Softtop zugelegt. Von dieser Summe entfallen 30,2 Kilogramm auf das eigentliche Dach samt Deckel und diverser kleiner Teile, 3,0 kg auf den in Stahl statt Aluminium gefertigten Kofferraumdeckel, 1,6 kg auf den komplexeren Kabelbaum inklusive Schalter, 0,3 kg auf das zusätzliche Windschott und 1,4 kg auf Karosserieverstärkungen und geräuschdämmende Maßnahmen.

Da der im Roadster Coupe zum Verstauen des Hardtops benötigte Ausschnitt in der Karosserie um 45 Millimeter breiter und um 82 Millimeter länger als die entsprechende Öffnung im Softtop-Typ ausfällt, mussten gezielte Verstärkungen den leichten Verlust an Karosseriesteifigkeit auffangen. Im einzelnen sind dies:

· Je 1,8 Millimeter dicke Verstärkungs-Winkel in beiden Ecken des Verdeckkasten-Ausschnitts
· Ein von 0,7 auf 1,8 Millimeter Stärke vergrößertes Blech am Übergang vom oberen Verdeckkastenrand zum Kofferraumdeckel
· Seitliche Trägerprofile mit geschlossenem Querschnitt, die die Verbindung vom mittleren Teil des oberen Verdeckkastens zu den Seiten herstellen

Als Folge dieser Maßnahmen besitzt die Karosserie des MX-5 Roadster Coupe eine vergleichbare Steifigkeit wie die des Softtop-Modells. Insgesamt reichten dafür 820 Gramm zusätzliches Material aus.

Während beim Softtop-Modell die Karosseriesteifigkeit unabhängig von der Position des Dachs nahezu gleich bleibt, nimmt diese beim Roadster Coupe bei geschlossenem Dach leicht zu. Um diesen kleinen Unterschied zu kompensieren, versuchte Mazda die für den Fahrer fühlbaren Handling-Unterschiede so gering wie möglich zu halten.

Größerer Stabilisator vorne und optimierte Feder-/Dämpferabstimmung hinten
Da beim Öffnen des Dachs geringfügig Gewicht nach hinten verlagert wird, entschied sich Mazda an der Hinterachse für eine hierfür optimierte Auslegung der Federn und Stoßdämpfer. Zugleich kommen an der Vorderachse ein größerer Querstabilisator (22,2 statt 21 Millimeter Durchmesser) und ebenfalls neu abgestimmte Stoßdämpfer zum Einsatz.

Insgesamt behält so auch das Mazda MX-5 Roadster Coupe das gewohnt flüssige Fahrverhalten des Originals, wirkt dabei aber noch einen Tick ausgewogener als der betont agil und feinnervig ausgelegte Softtop-Roadster. Eine Charakteristik, die haargenau zum neuen Modell und dessen nach Premium-Qualität suchenden Kundenkreis passt.

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