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Mazda MX 5 Roadster Coupe – Die Technik des Verdecks

Das Klappdach des Mazda MX-5 Roadster Coupe ist ein Wunder an Kompaktheit: Es faltet so platzsparend zusammen, dass auch im abgelegten Zustand das gesamte Kofferraumvolumen von 150 Liter (VDA-Norm) erhalten bleibt. Zugleich ist auch die Bedienung denkbar leicht: Ähnlich wie im „normalen“ Mazda MX-5 will zuerst ein zentraler Verschluss am oberen Scheibenrahmen manuell entriegelt werden. Danach erfolgt das Absenken – ausschließlich bei abgestelltem Fahrzeug – vollautomatisch per Knopfdruck binnen zwölf Sekunden.

Das von Mazda gemeinsam mit Webasto Japan entwickelte Hardtop besteht aus drei Teilen, dazu kommt als weiteres bewegliches Element die Kunststoff-Abdeckung für den Verdeckkasten.

Insgesamt besorgen vier Stellmotoren – zwei pro Fahrzeugseite – die automatische Verwandlung vom Coupé zum Roadster und umgekehrt. Vor jeder Aktion werden zwecks ausreichender Bewegungsfreiheit des Systems zunächst die Seitenscheiben automatisch um etwa 100 Millimeter (aus der obersten Position) abgesenkt.

Im Zuge der Bemühungen, das Zusatzgewicht der Version mit Hardtop so gering wie möglich zu halten, nutzte Mazda eine Dachkonstruktion aus zwei unterschiedlichen Glasfaser/Kunststoffmaterialien: Sheet Moulding Compound (SMC) für die äußeren und Glasfaser-verstärktes Polypropylen (GFPP) für die inneren Dachpartien.

Hinter dem Kürzel SMC steht ein Faser/Kunststoff-Verbundmaterial mit hoher Steifigkeit und Hitzebeständigkeit. Die Designer freuen sich zusätzlich über die leichte Verformbarkeit – so realisieren sie ausgefallene Formen, die mit Stahl oder Aluminium nie möglich wären. Zusätzlich garantiert die sehr glatte Oberflächenstruktur von SMC eine exzellente Lackqualität und hohe Verarbeitungsgüte.

GFPP kombiniert die Tugenden „leichtes Gewicht“ und „hohe Steifigkeit“. In Verbindung mit einer gekräuselten Narbung sieht es so attraktiv aus, dass sich eine Lackierung erübrigt. Auch aus diesem Grund konnten die Mazda Ingenieure auf einen formgepressten Dachhimmel verzichten, so dass die Kombination aus SMC und GFPP zu einem gerade einmal 20 Millimeter dicken Dach führte.

Das Klappdach wiegt nur 18 Kilogramm mehr als das Stoffverdeck des MX-5
Entsprechend leicht und kompakt fiel die Konstruktion am Ende aus: Das eigentliche Dach (ohne den Deckel des Verdeckkasten) wiegt nur 18 Kilogramm mehr als das Stoffverdeck des Mazda MX-5. Zugleich können die Kunden aufgrund des unveränderten Kofferraums auch mit dem MX-5 Roadster Coupe einen aufrecht stehenden Getränkekasten mit zwölf 1,5 Liter Flaschen problemlos transportieren.

Perfektioniert hat Mazda beim MX-5 Roadster Coupe auch das Windmanagement. Wenn der laue Wind eines Sommerabends das Haupthaar massiert, erleben Roadster-Fans die stärksten Emotionen. Turbulenzen in Form von Windwalzen, die den Nacken attackieren, sind dagegen weniger gefragt. Um dies zu verhindern, setzt Mazda beim im Kofferraumbereich bis zu 40 Millimeter höheren MX-5 Roadster Coupe zusätzlich zum serienmäßigen Windschott ein weiteres Leitprofil aus Polypropylen ein. Es verläuft über die gesamte Breite des Windschotts und lenkt die nach vorn drängende Luft effizient nach oben ab.

Dem Reisekomfort zugute kommt auch das reduzierte Geräuschniveau auf langen Autobahnpassagen. Bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h und geschlossenem Dach sinkt gegenüber dem MX-5 mit Softtop der gemessene Geräuschpegel um acht dB(A).

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