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Marktstart für dem Golf blue-e-motion ist 2013

VW Golf blue-e-motion
Ende 2013 ist es so weit: Dann kommt der emissionsfrei fahrende Golf blue-e-motion auf den Markt. Angetrieben wird diese Golf-Vatriante von einem maximal 85 kW/115 PS starken E-Motor. Mit ihm will Volkswagen eine weitere Brücke in das Zeitalter der Elektromobilität schlagen. Die Dauerleistung der fünftürigen und fünfsitzigen Version der Studie beträgt 50 kW/69 PS. Wie alle Elektromotoren, liefert auch das im Golf eingesetzte Aggregat aus dem Stand heraus ein sehr hohes Drehmomentmaximum (270 Nm). Gespeichert wird der Strom zum Antrieb des Elektromotors in einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 26,5 Kilowattstunden.

Je nach Fahrweise und Rahmenbedingungen (u.a. Einsatz der Klimaanlage und Heizung) sind mit dem Golf blue-e-motion aktuell bei Einsatz einer Lithium-Ionen-Batterie Reichweiten von bis zu 150 Kilometern realisierbar. Bereits ein Aktionsradius von 150 Kilometern erfüllt vielerorts die Ansprüche der meisten Berufspendler. So fahren laut Statistischem Bundesamt sechs von zehn Erwerbstätigen mit dem Auto zur Arbeit; dabei legen durchschnittlich 45,8 Prozent von ihnen weniger als zehn Kilometer (einfache Fahrt), weitere 28,1 Prozent zwischen zehn und 25 Kilometer und 16,2 Prozent mehr als 25 Kilometer zurück. Mit seiner Reichweite genügt er zudem auch dem Anspruch vieler Dienstleister.

Noch mehr als heute etwa bei einem modernen Benziner oder Diesel spürbar, verkürzt sich die maximale Reichweite eines Elektroautos stark, wenn häufig die maximale Leistung abgefordert wird. Der 135 km/h schnelle und mit einem cw-Wert von 0,295 sehr aerodynamische Golf blue-e-motion sollte deshalb ausreichend Reserven bieten, um auch mit weniger Energieeinsatz zügig unterwegs zu sein oder gar nur zu „segeln“. Bei Letzterem wird der Motor um die sogenannte Null-Momentlinie geregelt, um den Wagen so mit möglichst geringen Widerständen rollen zu lassen. Dabei wird via Rekuperation kinetisch erzeugte Energie zurückgewonnen. Dass der Golf genug Potenzial hat, um etwa einen Überholvorgang schnell abschließen zu können, dafür spricht sein Sprintwert von 11,8 Sekunden, in denen er von null auf Tempo 100 kommt.

Der Stromspeicher
Die aus 180 Lithium-Ionen-Zellen bestehenden 30 Batteriemodule (Energiegehalt: 26,5 kWh) der Studie befinden sich im Kofferraumboden unter der Rücksitzbank und im Mitteltunnel des Unterbodens zwischen den Vordersitzen. Für einen konstanten Wärmehaushalt innerhalb der Batterie sorgt eine separate Luftkühlung. Die Batteriemodule wiegen insgesamt 315 Kilo.

Wie viel Energie der Fahrer aktuell mit dem „Strompedal“ abruft, wird über die kW-Anzeige (anstelle des klassischen Drehzahlmessers) abgelesen. In diesem Rundinstrument integriert ist eine Reichenweitenanzeige. Eine weitere kleine Uhr im wie gewohnt rechts angeordneten Tacho liefert die Informationen zum Batterie-Ladestatus.

Anpassung der Rekuperation
Neu an Bord ist zudem die Anzeige der Rekuperationsintensität im Multifunktionsdisplay (MFA) zwischen kW-Instrument und Tacho. Der Fahrer hat hier die Möglichkeit, die Bremsenergierückgewinnung in vier Stufen via Automatikschalthebel oder Schaltwippen am Lenkrad (D bis D3) vorzuwählen. In der niedrigsten Stufe (D) „segelt“ der Wagen, sobald der Fuß vom „Strompedal“ genommen wird; „gebremst“ wird er dabei nur noch durch den Roll- und Luftwiderstand. In der Stufe D3 respektive B für Bremsen wird dagegen die maximale Menge kinetischer Energie zurückgewonnen und in die Batterie eingespeist. Zudem kann im Multifunktionsdisplay der Stromverbrauch der Klimaautomatik plus Innengebläse angezeigt werden.

Drei Fahrprofile regeln Komfort, Dynamik und Reichweite
Darüber hinaus kann stets ein aktuelles Fahrprofil eingestellt werden; die Prämissen zwischen maximaler Reichweite, maximalem Komfort und maximaler Dynamik lassen sich so im Vorfeld beeinflussen. Dabei werden die Leistung des Elektromotors, die Regelung der Klimaanlage, die maximale Geschwindigkeit und die Rekuperationsstrategie entsprechend vorkonfektioniert.

Der Golf blue-e-motion bietet die drei Profile „Normal“, „Comfort+“ und „Range+“ an. Im Profil „Comfort+“ stehen die vollen 85 kW zur Verfügung; der Golf blue-e-motion ist in diesem Modus 135 km/h schnell. Beim Modus „Normal“ werden die Leistung auf 65 kW und die Höchstgeschwindigkeit auf 115 km/h reduziert. Erst im Modus „Range+“ nimmt das Motorsteuergerät die Leistung auf 50 kW zurück; der Wagen erreicht in diesem Fall maximal 105 km/h. Die Klimaanlage schaltet parallel komplett ab. Das jeweils gewählte Profil wird in der Multifunktionsanzeige (MFA) dargestellt.

Volle Ladung
Geladen wird der Golf blue-e-motion über einen Stecker hinter dem klappbaren VW-Zeichen im Kühlergrill. In der Multifunktionsanzeige wird das korrekt angeschlossene und verriegelte Ladekabel durch einen Stecker als Piktogramm dargestellt. Während des aktiven Ladens blinkt zudem eine LED in der Ladestandsanzeige; der Ladestatus wird parallel im Instrument aktualisiert.

Package und Aggregate
Alle wesentlichen Antriebs- und Nebenaggregate wurden vorn im Motorraum integriert. Dabei wird auf die bei der Konzeption zahlreicher Studien gemachten Erfahrungen zurückgegriffen. Beispielsweise kommt im E-Golf, ähnlich wie in der Studie Up! blue-e-motion, eine integrierte Form des elektrischen Antriebs zum Einsatz. Dabei bildet der 80 Kilogramm leichte Elektromotor zusammen mit dem Getriebe und dem Differential das Herzstück dieses Antriebs. Das Energiemanagement erfolgt über einen Hochleistungs-Pulswechselrichter, der zusammen mit dem 12-Volt-Bordnetz-DC/DC-Wandler und dem Ladegerät zum Integralantrieb zusammengefasst ist. Die gesamte Einheit ist vergleichsweise leicht und kompakt, dafür spricht das Gewicht des Golf blue-e-motion, der trotz der schweren Batterien mit 1.545 Kilo lediglich 205 Kilo mehr wiegt als ein vergleichbarer Golf BlueMotion TDI mit DSG.

P2News/auto-reporter

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