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Leichte Beute unter der Matratze

Zu Hause sollte nicht zu viel Bargeld aufbewahrt werden, denn die Hausratversicherung deckt oft nur bis 2.000 Euro

Die Finanzmarktkrise hat viele Bürger verunsichert, und so mancher kommt auf die Idee, sein Erspartes lieber unter der Matratze aufzubewahren. Doch davon rät das Infocenter der R+V Versicherung ab, denn auch vermeintlich gut verstecktes Bargeld ist nur in sehr begrenztem Maße über die Hausratversicherung abgedeckt.

Rund 37.000 Euro hat der R+V-Versicherung zufolge jeder Deutsche durchschnittlich auf der hohen Kante. Wer solche Beträge jedoch bar mit nach Hause nimmt, geht ein hohes Risiko ein. Zwar deckt die Hausratversicherung auch den Diebstahl von Bargeld ab, allerdings nur bis zu etwa 2.000 Euro, abhängig vom Versicherungsvertrag. Dabei ist es auch unerheblich, ob das Geld offen auf dem Tisch liegt oder in der Kaffeedose versteckt ist. „Für Einbrecher ist Bargeld immer eine leichte Beute, und sie kennen die üblichen Verstecke wie Kaffeedose, Matratze oder Gefrierfach“, so R+V-Expertin Elke Seyfarth.

Sicherer liegt Geld in einem Safe. Aber auch dann wird bei Diebstahl die Summe in der Regel nicht komplett ersetzt. Wie viel genau erstattet wird, hängt davon ab, wie der Tresor gebaut und verankert ist und welche Bedingungen mit der Versicherung vereinbart wurden. Selbst in einem Bankschließfach können Sparer nicht unbedingt riesige Summen einlagern. Hier regelt der Mietvertrag, wie hoch der versicherte Betrag ist.

Auch in Krisenzeiten sollte deshalb höchstens so viel Bargeld zu Hause aufbewahrt werden, wie in zwei bis drei Monaten verbraucht werden kann. Denn neben Einbrüchen drohen in den eigenen vier Wänden auch Brände und Schäden durch Unwetter oder Blitzschlag. Deshalb ist eine Bank immer sicherer als die eigene Wohnung.

News-Reporter

P2News

(Foto: News-Reporter)
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