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Kuhn plädiert für Staatsbeteiligung zur Rettung von Opel

Grünen-Bundestagsfraktionschef Fritz Kuhn hat sich zur Rettung des Automobilbauers Opel für eine zeitlich befristete Staatsbeteiligung ausgesprochen. „Es wäre tragisch, wenn ein Automobil-Dino wie GM ein modernes Unternehmen wie Opel in den Untergang reißen würde. In diesem Sonderfall sollte der Staat die Opel-Ablösung von GM unterstützen, etwa durch eine zeitlich befristete Minderheitsbeteiligung“, sagte Kuhn der Allgemeinen Zeitung. „Wenn Opel gleichzeitig die ökologische Modernisierung seiner Fahrzeugflotte fortsetzt, wird der Konzern eigenständig konkurrenzfähig sein können“, fügte Kuhn hinzu.

Der europapolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Axel Schäfer, forderte in der WAZ: „Notfalls muss sich der Staat zur Rettung von Opel zeitlich befristet an dem Unternehmen beteiligen.“ Dagegen zeigte sich der Sprecher des Seeheimer Kreises in der SPD-Fraktion, Klaas Hübner, mit Blick auf eine Staatsbeteiligung an Opel skeptisch. „Es ist immer die Frage: Wo ziehen wir die Grenzen?“, erklärte Hübner.

Der CDU-Mittelstandspolitiker Michael Fuchs warnte in der WAZ eindringlich vor den Folgen einer Staatsbeteiligung. „Ich bin strikt gegen einen Einstieg des Staates bei Opel. Was machen wir denn, wenn morgen Ford oder BMW kommen?“, sagte der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der Unionsfraktion.

P2News

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