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Kritik des CSU-Chefs Horst Seehofer an der Rente mit 67

Seehofers flotte Sprüche nerven inzwischen viele in der CSU. Die Parteifreunde sind es leid, ihren Vorsitzenden immer wieder einzufangen. Die Arbeitsteilung – hier die Stimmungsmache aus München, dort die auf Konsens ausgerichtete Koalitionsarbeit in Berlin – gefällt nur noch dem Parteichef. Der amüsiert sich längst hemmungslos auf Kosten der eigenen Bundestagsfraktion und der schwarz-gelben Bundesregierung. Während in Berlin endlich ein verlässlicher Kurs gesteuert werden soll, schießt Seehofer immer wieder quer. (…) Der CSU-Chef droht jetzt wieder damit, die Rente mit 67 zur Disposition zu stellen. Dabei hatte seine Partei noch im Sommer Sigmar Gabriel als „Rententäuscher“ tituliert, als dieser auf Distanz zur Rente mit 67 ging. Doch bei Seehofer kann man nur in einem sicher sein: Er kümmert sich nicht um sein Geschwätz von gestern.

P2News/Weser-Kurier

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