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Kolpingwerk: Jetzt ist der Senat gefordert

Kolpingwerk fordert nach erfolgreichem Volksbegehren die politische Umsetzung des Bürgerwillens

„Politische Tricksereien um den Termin für einen Volksentscheid, wie sie dem rot-roten Senat in der gestrigen Debatte im Abgeordnetenhaus vorgeworfen wurden, sind der völlig falsche Weg.“ Das betonen der Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland, Ottmar Dillenburg und der Diözesanpräses des Kolpingwerkes Diözesanverband Berlin Klaus W. Rößner in einer gemeinsamen Erklärung. Das Kolpingwerk Deutschland und der Kolpingwerk Diözesanverband Berlin freuen sich gemeinsam über den Erfolg des Volksbegehrens „Pro Reli“ in Berlin. „Der schulische Religionsunterricht ist ein unverzichtbares Instrument, wenn in einer Gesellschaft Respekt und Toleranz der Religionen und Weltanschauungen untereinander vermittelt werden sollen“, betonten die beiden Präsides.

Insoweit sei es hoch erfreulich, dass mehr als 300.000 Berlinerinnen und Berliner ihre Unterschrift für das Volksbegehren geleistet hätten, das gebe Hoffnung auch für einen bevorstehenden Volksentscheid. Zuvor setze man aber auf die Vernunft der Politik: „Wir appellieren an die Koalitionsparteien im Berliner Senat, jetzt mit politischer Vernunft und klugem Handeln das Anliegen der Bürger umzusetzen und die Gleichstellung des Religionsunterrichts mit dem so genannten Ethikunterricht zu gewährleisten“, betonten Dillenburg und Rößner. Das deutliche Votum der Berlinerinnen und Berliner müsse die Politik auch ohne einen Volksentscheid zum Handeln veranlassen. Es sei erfreulich, dass auch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Ayyub Axel Köhler, ein klares Bekenntnis für eine Wertevermittlung im konfessionellen Religionsunterricht abgelegt habe.

P2News

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