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KMK-Präsidentin fordert mehr Geld für Bildung

KMK-Präsidentin fordert mehr Geld vom Bund – Bildungsgipfel muss konkrete Ergebnisse bringen

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), hat die Bundesregierung aufgefordert, mehr Geld in die Bildung zu investieren. „Nur an die Länder zu appellieren, sie sollen mehr leisten, ist zu wenig“, sagte die saarländische Kultusministerin in einem Interview. Schließlich habe der Bund trotz fehlender Zuständigkeiten die Bildung zu seinem Thema gemacht. Forderungen einzelner Länder nach zusätzlichen Milliarden seien somit nur Reaktionen auf diese Initiative.

Mit Blick auf den Bildungsgipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Oktober in Dresden mahnte Kramp-Karrenbauer konkrete Ergebnisse an. „Wir brauchen nicht den Urknall, der das gesamte Bildungssystem neu erfindet.“ Es werde allerdings auch nicht genügen, beim Gipfel nur ein oder zwei Ziele zu definieren. Die KMK-Präsidentin kündigte deshalb ein gemeinsames Konzept der Länder für eine Bildungs- und Qualifizierungsoffensive in Deutschland an.

Laut Zeitung hatten sich die unionsgeführten Länder am Donnerstag in Berlin getroffen, um gemeinsame Ziele für den Bildungsgipfel zu beraten. Nach dem Willen Kramp-Karrenbauers soll der Gipfel unter anderem festschreiben, dass die Mittel, die durch sinkende Schülerzahlen frei werden, als „demografische Rendite“ im Bildungssystem verbleiben. „Ich erwarte auch, dass wir uns auf Jahreszahlen verständigen, bis wann wir welche Verbesserungen erreicht haben wollen“, sagte die Präsidentin. Als Beispiel nannte sie die Sprachstandserhebungen für Kinder und entsprechende Kursangebote für jene, die ohne ausreichende Deutschkenntnisse vor der Einschulung stehen.

Saarbrücker Zeitung

P2News

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