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Kinder brauchen nicht ständig neues Spielzeug!

Sandburgen mit Muscheln verzieren, Schneckenhäuser sammeln, Korn klopfen, Stöckchen stapeln oder Matschlöcher graben. Viele Eltern haben es im Sommerurlaub mit ihren Kindern erlebt: Die Kleinen waren am Abend immer dann am zufriedensten, wenn sie tagsüber Spiele und Spielsachen eigenständig erfinden und gestalten konnten.

Aber die Erkenntnis, dass vollgestopfte Kinderzimmer oder überquellende Gabentische die Kleinen nicht wirklich glücklich machen, sollte auch im ganz normalen Familienalltag außerhalb der Ferienzeiten für Veränderungen sorgen. ELTERN gibt in der aktuellen Ausgabe Tipps, wie diese aussehen können.

So rät die Zeitschrift, Spielzeug nicht aus schlechtem Gewissen oder mangelnder Gegenwehr zu kaufen. Der Hintergrund: Wenn man über eine bestimmte Phase hinweg zu wenig Zeit für das eigene Kind oder zu wenig Geduld mit ihm hatte, ändert das schnelle Raffen im Spielzeug-Supermarkt auch nichts mehr daran. Größere Freude haben Kinder gerade in solchen Fällen an lange vermissten gemeinsamen Aktionen: einem Staudamm-Bau mit Mama und Papa im Stadtbach, einer Familien-Olympiade im Schnellrennen und Weitwerfen, einem Picknick auf dem Spielplatz.

Eltern sollten auch darauf achten, die Verwandtschaft nicht wahllos Spielzeug einkaufen zu lassen, sondern sich absprechen. Generell besser als ratternde Roboter, Spielzeug-Handys oder das zehnte Puppenkleid sind Spielsachen, die sich ergänzen lassen, zum Beispiel Eisenbahn, Kaufmannsladen, Bausätze.

Und Eltern bzw. Verwandte sollten Kindern immer wieder Dinge schenken, mit denen diese kreativ „weiterarbeiten“ können. Dies können beispielsweise auch defekte Küchengeräte oder ausrangierte, ungefährliche Werkzeuge sein. Oder alte Tücher, Bezüge und Decken, Kissen zum Klettern, Verkleidungskisten – dann ist das Spielen auch in der Schulzeit fast so schön wie in den Ferien.

Gruner + Jahr AG & Co KG, P2news

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