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Keine Angst vor Knochenmarkspende

Immer wieder liest man von der Suche nach Knochenmarkspendern, damit sonst unheilbar an Blutkrebs Erkrankte eine Überlebenschance bekommen. Doch viele Menschen haben Angst, mit einer Knochenmarkspende die eigene Gesundheit zu gefährden. Dabei ist diese lebensrettende Spende völlig harmlos.

Knochenmark wird oft mit Rückenmark verwechselt. Das empfindliche Rückenmark innerhalb der Wirbelsäule bleibt aber bei einer Knochenmarkspende gänzlich unangetastet! Dr. Angy Etou, Neurochirurgin am XCell-Center in Köln: „Das Knochenmark wird aus dem schwammartigen Gewebe des Knochens entnommen. Meist aus dem größten Knochen, den wir haben, dem Beckenknochen.“ Dafür bedarf es keiner aufwändigen Operation! Nach einer örtlichen Betäubung, von der der Spender nur einen winzigen Einstich spürt, gelangt eine kräftige Kanüle – ohne dass der Spender es merkt – in den Knochen. Dann fließt bis zu einem Viertel Liter rötliches Mark von ganz allein in sterile Glasröhrchen. Etou: „Aus der mit Blut gemischten Flüssigkeit werden im Labor die allein wirksamen adulten Stammzellen herausgefiltert und anschließend transplantiert, das heißt: übertragen.“

Für die Übertragung von Mensch zu Mensch ist es natürlich wichtig, dass die Gewebe sehr ähnlich sind, damit es nicht zu Abwehrreaktionen des Empfängers kommt. Dieses Problem besteht allerdings dann nicht, wenn man zur Behandlung von Krankheiten wie Diabetes, multiple Sklerose, Arthrose, ALS, Parkinson sowie Folgen eines Schlag- oder Herzanfalls körpereigene Stammzellen aus dem eigenen Knochenmark des Patienten einsetzt.

P2News/News-Reporter

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