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Kaum Fortschritt in Afghanistan

Unstrittig an dieser Wahl ist wohl nur, dass es eine relativ niedrige Beteiligung der Bürger gegeben hat. Jedenfalls war sie niedriger als bei der Präsidentenwahl vor einem Jahr. Was allerdings auch kaum verwundert. Denn danach hatte es massive Wahlbetrugsvorwürfe an die Adresse des siegreichen Präsidenten Karsai gegeben. Und da der Wahlgang in Afghanistan wegen vieler Taliban-Anschläge hochriskant ist, wird manch potenzieller Wähler lieber zu Hause geblieben sein, anstatt seine Stimme einem unbekannten Schicksal zu überlassen. Vor den Leuten, die dennoch gewählt haben, muss man also den Hut ziehen. Ihnen scheint die Demokratie wirklich am Herzen zu liegen. Umso schlimmer ist es da, dass sie einen Präsidenten haben, dem sie nicht vertrauen können. Es ist erschreckend, dass der Westen auf einen solchen Mann gesetzt hat. Und es ist noch erschreckender, dass man keinen anderen hat, der die nötige Macht und Reputation haben könnte, um Afghanistan einigermaßen demokratisch zu ordnen.

P2News/Frankfurter Neue Presse

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