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Kauflust und Krisenangst

Widersprüchlicher könnten Meldungen dieser Tage nicht sein: „Kauflustige stürmen Innenstädte“ und „Konjunkturangst lähmt Verbraucher“. Was stimmt? Beides. Das Weihnachtsgeschäft ist im Handel immer ein Ausnahmezustand mit Kundenandrang. Das war auch in früheren Krisenzeiten so. Die Einzelhandelsfunktionäre würden ihren Job nicht gut machen, wenn sie nicht jede Kassenschlange als Beleg für die „ungebrochene Konsumfreudigkeit“ der Verbraucher verbuchen würden. Deshalb gilt es 2008 schon als Erfolg, wenn die Kauflaune nicht kräftig eingebrochen ist. Da mögen noch so viele Arbeitgeber Stellenstreichungen oder Kurzarbeit ankündigen – für einige Handelssprecher ist das immer noch „Krisengerede“. Dabei sind es gerade die düsteren Nachrichten, die dem Handel noch einen ähnlichen Umsatz wie vor einem Jahr bescheren. Denn die vollen Läden lassen sich am ehesten wohl so erklären: Viele Menschen wollen sich noch einmal ein schönes Weihnachtsfest machen – man weiß ja nicht, was kommt.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

P2News

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