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Kauflaune steigt erneut leicht an

Die Kauflaune der Deutschen hat sich rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erneut leicht verbessert. Der sogenannte Konsumklimaindex stieg für Dezember trotz des wirtschaftlichen Abschwungs auf 2,2 Punkte nach 1,9 Punkten im November. Das teilte das Marktforschungsunternehmen GfK mit.

Sowohl steigende Einkommensaussichten als auch eine verbesserte Anschaffungsneigung tragen zu dieser zweiten Aufhellung des Konsumklimas in Folge bei. Zusätzlich gestützt wird das Konsumklima derzeit durch eine rückläufige Sparneigung.

Zum vergleichsweise stabilen Konsumklima habe die weiterhin niedrige Arbeitslosigkeit ebenso beigetragen wie die gesunkene Inflationsrate, so die GfK.

Sinkende Energiepreise stärken die Kaufkraft

Grund dafür sind laut GfK-Studie vor allem stark sinkende Preise für Benzin und Diesel. Auch Heizöl wurde deutlich billiger, der Gaspreis dürfte in den kommenden Monaten ebenfalls fallen. Dies stärkt die Kaufkraft der Konsumenten und erhöht den Spielraum für andere Ausgaben.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt, dass durch den deutlichen Preisrutsch bei Öl und Benzin seit Anfang Juli bis zum Jahresende Verbraucher und Unternehmen mehr als 10 Milliarden Euro einsparen.

Gleichzeitig lassen die kürzlich abgeschlossenen Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie auf reale Einkommenserhöhungen hoffen. Auch das wirkt sich positiv auf die Kauflaune aus.

Anschaffungsneigung deutlich gestiegen

Die Anschaffungsneigung kann im November ihre Einbußen aus dem Vormonat kompensieren. Denn das Plus von 11,5 Punkten in diesem Monat ist mehr als doppelt so hoch wie das Minus von 5,4 Zählern im Oktober.

Die Verbraucher gehen davon aus, dass sie persönlich von dem Konjunkturtief nicht so stark betroffen sein werden. Sie glauben, dass sie ihre Kaufbereitschaft derzeit nicht weiter einschränken müssen. Zudem dürfte der nachlassende Inflationsdruck ebenfalls die Anschaffungsneigung aufrecht erhalten.

P2News

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