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Karstadt ist gerettet

Das ist gerade für die 25 000 Mitarbeiter eine gute Nachricht. Eine sehr gute ist, für welchen Retter sich die Gläubiger entschieden haben. Der Berliner Immobilieninvestor Nicolas Berggruen hat von vorneherein als einziger Interessent Stellenstreichungen ausgeschlossen. Berggruen ist kein Mann, der auf schnelles Geld aus ist. Er kommt aus einer bekannten Familie. Er hat einen Namen und damit einen Ruf zu verteidigen. Er will sich langfristig bei Karstadt engagieren, Arbeitsplätze erhalten, Kunden und Lieferanten Verlässlichkeit bieten. Das alles war bei Karstadt in den vergangenen Jahren nicht selbstverständlich. Man erinnere sich nur daran, wie allein Thomas Middelhoff, als er noch Vorstandsvorsitzender des damaligen Mutterkonzerns Arcandor war, das Image der Warenhauskette ramponiert hat. Wie Berggruens Engagement sich nun konkret im Sortiment und in der Einrichtung niederschlägt, wie Karstadt in Zukunft aussieht, davon können sich die Kunden bald ein Bild machen. Denn auch das ist eine gute Nachricht für alle Karstadt-Fans: Die 120 Häuser bleiben erhalten.

P2News/Westfalen-Blatt

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