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Jörg Dießner fordert Verbandsspitze zum Rücktritt auf

Ausgebooteter Achter-Ruderer Jörg Dießner fordert Verbandsspitze nach Olympia-Debakel zum Rücktritt auf

Nach dem Desaster des Deutschland-Achters bei den Olympischen Spielen in Peking werden die Rufe nach personellen Konsequenzen im Deutschen Ruderverband (DRV) immer lauter. „Der Posten des Sportdirektors Michael Müller muss als Konsequenz des schlechten sportlichen Abschneidens bei den Spielen neu besetzt werden. Auch die Verbandsspitze um Präsident Siegfried Kaidel muss zurücktreten“, fordert Jörg Dießner. Dießner gehörte zur ursprünglichen Crew des Achters, die zwei Monate vor den Olympischen Spielen von der DRV-Spitze komplett ausgetauscht wurde. Über die Ursachen des Debakels sagt Dießner: „Alle haben Schuld: Athleten, Trainer und Funktionäre. Es gab aber schon im Vorfeld der Spiele Probleme, die zu dem frühen Ausscheiden führten. Der alte Bundestrainer Dieter Grahn besaß, trotz der Erfolge in den letzten Jahren keine starke Position im Deutschen Ruderverband und musste nach einem schlechten Saisonstart den Hut nehmen. Mit Christian Viedt wurde ein neuer unerfahrener Trainer installiert. Verband und Trainer trafen kurzfristig die Entscheidung, den Achter mit jüngeren Ruderern zu besetzen.“ Die ursprüngliche Achter-Crew, war 2006 Weltmeister geworden und hatte bei der WM 2007 die Silbermedaille gewonnen. In der Olympia-Vorbereitung 2008 hatte das Boot jedoch keine guten Ergebnisse vorzuweisen, was zu der spektakulären Umbesetzung führte.

Nach Dießners Ansicht eine Fehlentscheidung: „Man kann kein komplettes Team von heute auf morgen austauschen und dann acht Wochen später olympisches Gold gewinnen. Unsere Leistungen der letzten zwei Jahre seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft wurden komplett unterbewertet“, sagt Dießner.

stern

P2News

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