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Jesco Günther und Arne Tode holen sich die Siege in der IDM Supersport

Bei der zweiten Saisonstation der IDM Supersport konnten Jesco Günther (Wilbers Racing) und Arne Tode (G-LAB Racing – Sport-Evolution) bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen beide Laufsiege für Triumph holen. Insgesamt 18.300 Zuschauer strömten am Wochenende in die Motorsport Arena Oschersleben um die spannenden Rennen am Samstag und Sonntag zu sehen.

Die Piloten der IDM Supersport waren die einzigen der vier IDM-Klassen, die in beiden gezeiteten Trainings am Samstag trockenen Asphalt vorfanden. Der Glauchauer Arne Tode wurde seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich die Pole-Position – 0,7 Sekunden vor seinem Teamkollegen Philipp Hafeneger. Die Überraschung des Tages war der Drittplatzierte, Yamaha-Pilot Pascal Eckhardt (SKM Bike Promotion). Jesco Günther komplettierte Reihe eins.

Das Rennen am Samstagabend fand auf einer nassen Piste statt, allerdings regnete es nicht mehr. Die Piloten gingen mit Regenreifen ins Rennen und hatten gegen Ende mit einer abtrocknenden Ideallinie zu kämpfen. Jesco Günther war derjenige welcher am Besten zu recht kam. Schon nach der ersten Runde hatte er 2,3 Sekunden Vorsprung auf Rico Penzkofer heraus gefahren. Dahinter lauerten aber schon der als Regen-Spezialist bekannte Herbert Kaufmann (Yoshimura Van Zon Schäfer Motorsport Germany) auf Suzuki und Titelaspirant Arne Tode. Günther lies sich davon ganz und gar nicht aus der Ruhe bringen. Der Schwelmer zog vorn einsam seine Bahnen und sicherte den Vorsprung bis zur Zieldurchfahrt. „Ich bin total Happy“, gab Günther nach Lauf eins zu Protokoll. Arne Tode hatte dahinter mit Rico Penzkofer (SKM Bike Promotion) alle Hände voll zu tun. Die beiden stritten sich einige Runden lang um die Verfolgerposition. In Runde sechs war dieses Thema dann durch. Tode war Zweiter, verzichtete aber darauf Günther noch einzuholen. Rico Penzkofer fiel unterdessen noch bis auf Rang fünf zurück und musste sich Herbert Kaufmann (3.) und dem Australier Damian Cudlin (4.) geschlagen geben.

Das Rennen am Sonntag fand auf durchgängig trockener Piste statt. Erneut war es Günther der vom Start am Besten weg und als erster aus Runde eins zurückkam. In der Anfangsphase des Rennens schien dann aber kein Kraut gegen Philipp Hafeneger (G-LAB Racing – Sport-Evolution) gewachsen zu sein. Der Solinger führte bis zur achten Runde. Dann meldete Tode seine Siegesansprüche an und ging in Führung. Hafeneger fiel zurück bis auf den zwölften Rang. „Ich hatte ein enormes Problem mit den Reifen“, erklärte Philipp. „Wir wissen, dass diese Reifen funktionieren, aber noch nicht richtig woran es liegt“, rätselte ein sichtlich enttäuschter Triumph-Pilot weiter.

Vorn versuchte Tode zu entkommen. So richtig glückte dies aber nicht. Herbert Kaufmann war an ihm dran, fand aber keinen Weg vorbei und musste dann doch abreißen lassen. Den dritten Podestrang sicherte sich der Australier Damian Cudlin. Er kämpfte sich von Platz sieben aus dem ersten Umlauf kontinuierlich nach vorn und konnte Sebastien Diss, Vladimir Ivanov und Rico Penzkofer auf die Ränge vier bis sechs verweisen. Vortagessieger Günther wurde siebenter.

Das Ergebnis vom Renn-Sonntag steht allerdings noch unter Vorbehalt. Aus den Maschinen der Fahrer wurden am Wochenende Benzin-Proben entnommen – ein reguläres Kontrollverfahren der technischen Kommissare. Ob die verwendeten Treibstoffe regelkonform waren, kann erst nach den Labor-Proben in den nächsten Tagen gesagt werden.

In der Meisterschaft steht momentan Arne Tode am Besten da. Er führt mit 95 Punkten vor Damian Cudlin (65), Vladimir Ivanov (51), Herbert Kaufmann (50), Rico Penzkofer (48) und Titelverteidiger Sebastien Diss (44).

IDM

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