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Jede zweite Frau liest vor dem Einschlafen

Bücherwürmer und Lesemuffel halten sich in Deutschland die Waage. Während 21 Prozent der Bürger in den vergangenen zwölf Monaten kein Buch in der Hand hatten, lesen 18 Prozent derzeit ein Buch. Weitere 26 Prozent haben innerhalb der vergangenen Woche geschmökert. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag des Magazins Reader’s Digest.

In seiner Oktober-Ausgabe berichtet das Magazin über die Details der Umfrage. Dabei fällt auf, dass die 30- bis 39-Jährigen die eifrigsten Leser sind, gaben doch 57 Prozent von ihnen an, am Tag der Umfrage oder in den Tagen zuvor ein Buch gelesen zu haben. Mit dem fortschreitenden Alter lässt die Leselust offenbar nach. Nur ein Drittel der Altersgruppe „60 Jahre und älter“ liest derzeit ein Buch oder hat jüngst in einem gelesen.

Bemerkenswert ist auch, dass zwischen den Geschlechtern das Interesse an Büchern ganz unterschiedlich ist. Während 26 Prozent der Männer im vergangenen Jahr kein Buch gelesen haben, waren es bei den Frauen nur 16 Prozent. Interessant ist auch dieser Aspekt der Umfrage: 47 Prozent der Frauen, also fast jede Zweite, liest vor dem Einschlafen. Aber nur 33 Prozent der Männer machen dies.

Auch bei der Wahl des Lesestoffs gibt es klare Unterschiede. Während 45 Prozent der Frauen (und nur 19 Prozent der Männer) zuletzt einen Roman gelesen haben, griffen 38 Prozent der Männer (und nur 16 Prozent der Frauen) bei der Lektüre lieber zu einem Sachbuch oder Ratgeber.

Im Übrigen gibt es unabhängig vom Alter und Geschlecht in Deutschland eine klare Grenze bei der Auswahl des Lesestoffs: Im Osten werden eher die Ratgeber gelesen, im Westen sind eher die Romane bevorzugt.

Nach Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg ist das Buch weiterhin der Klassiker unter den Lesemedien. Während sich die Verkäufe von Musik-CDs seit 1995 fast halbiert haben, büßten Bücher in der gleichen Zeit nur sechs Prozent Anteile im wachsenden Medienmarkt ein. Etwa 55 Prozent aller Deutschen kauften demnach seit 2003 regelmäßig Bücher, dabei gab jeder von Ihnen durchschnittlich rund 100 Euro pro Jahr für die Lektüre aus.

Reader’s Digest, P2news

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