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Jagd auf den Weltrekord

Sensationelles Abschneiden der 12 deutschen Teams am 2. Tag des größten europäischen Energie-Effizienz-Wettbewerb – Team der Fachhochschule Offenburg derzeit auf Platz zwei – Neuer Energiespar-Weltrekord bei den „Stadtautos“

Großer Jubel beim 24. Shell Eco-Marathon im südfranzösischen Nogaro: Im dritten von vier möglichen Läufen erreichte das Team der Fachhochschule Offenburg einen sensationellen zweiten Platz im vorläufigen Gesamt-Ranking: „Bisher kommen wir mit umgerechnet einem Liter Benzin exakt 3.198 Kilometer weit“, erklärt Teamleiter Professor Ulrich Hochberg. Der aktuelle, im Jahr 2005 von der ETH Zürich aufgestellte Rekord, liegt bei 3.836 Kilometer.

Einen neuen Weltrekord in der Kategorie „Urban Concepts“ (hier ist Straßentauglichkeit Pflicht!) stellte das niederländische Team der „De Haagse Hogeschool“ auf. Mit ihrem wasserstroffbetriebenen „Stadtfloh“ erreichten sie 848 Kilometer pro Liter.

Mit einem Liter Kraftstoff möglichst weit fahren, das ist das Ziel des seit 1985 ausgetragenen Energie-Effizienz-Wettbewerbes von Shell. Dieses Jahr am Start: 206 Teams aus 22 Ländern. Neben Benzin, Diesel und Flüssiggas sind auch alternative Energien wie GTL, Biokraftstoffe, Solar und Wasserstoff zugelassen. „Ich bewundere jeden der jungen Leute, die hier angetreten sind“, sagt CEO der Royal Dutch Shell, Jeroen van der Veer. „Denn sie leisten nicht nur hervorragende Ingenieursarbeit, sondern stellen sich auch einer der größten und wichtigsten Herausforderungen der Zukunft: der Entwicklung effizienter Techniken, um eine nachhaltige Mobilität sicher zu stellen.“

Die 12 deutschen Teams kommen von der TU Chemnitz, Hochschule Merseburg, dem Oberstufenzentrum Neuruppin, der Gewerblich-Technischen Schule Offenbach, der Hochschule Offenburg, der Iselin-Schule-Rosenfeld, der Fachhochschule Stralsund und der Fachhochschule Trier. Neu dabei sind Studenten der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der Ludwig-Geissler-Schule Hanau, der Friedrich Dessauer Schule Limburg und des Hauses der Wirtschaft Stralsund. Unter den Teilnehmern sind erstmals auch Teams aus Bulgarien, der Ukraine, Ungarn sowie Iran und Marokko.

Gestartet wird in zwei Kategorien: Der Prototypen-Klasse, bei der Kreativität der Konstrukteure kaum Grenzen gesetzt sind. Beim UrbanConcept hingegen ist die Straßentauglichkeit Pflicht.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan freute sich zur Halbzeit des Shell Eco-marathons mit den deutschen Teams. Die Christdemokratin hat auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen.

Shell Deutschland Oil GmbH

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