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Isst Du noch oder schläfst Du schon?

Lebensfreude ist … ein tolles Abendessen in guter Gesellschaft. Damit aus guten Freunden nicht dicke Freunde werden, sollte man abends jedoch auf schwere Kost verzichten.

Die einen kommen morgens nicht aus dem Bett, lassen aber bis tief in die Nacht die Puppen tanzen, andere stehen mit den Hühnern auf und sind nach der Tagesschau völlig ermattet. Wie wir ticken, ob wir zu den Lerchen oder den Nachteulen gehören, ist genetisch bedingt und hängt von dem breiten Sortiment unserer inneren Uhren ab. Denn genau wie Pflanzen, die bei Tageslicht ihre Blätter öffnen, und Tiere, die Winterschlaf halten, wird auch der Mensch durch seine biologische Uhr – die Master Clock – gelenkt. Der so genannte circadiane (circa = ungefähr, dies = Tag) Rhythmus sorgt dafür, dass Körpertemperatur, Hormonspiegel und Stoffwechsel im Tagesverlauf schwanken. Und so steuert er auch Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, Stimmung, Abwehrkräfte, Schlafbedürfnis und sogar das Hungergefühl.

Regelmäßige Mahlzeiten helfen, die innere Uhr mit der Umwelt zu synchronisieren. Maike Schmidt, Ernährungswissenschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse (TK): „Unser Stoffwechsel ist, wie viele andere Körperfunktionen auch, auf einen Tag-Nacht-Rhythmus eingestellt. Wer in der Nacht isst, wenn die Verdauung eigentlich auf Ruhephase programmiert und daher träge ist, belastet den Körper.“ Durch die unerwartete Kalorienzufuhr gerät die innere Uhr aus dem Takt. Wer also regelmäßig die Nacht zum Tag macht – wie zum Beispiel Schichtarbeiter und Nachtschwärmer – hat ein erhöhtes Risiko, übergewichtig zu werden und an den damit verbundenen Krankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Beschwerden zu erkranken. Auch zu wenig Schlaf könnte zu unerwünschter Gewichtszunahme führen aufgrund der geringeren Ausschüttung des sogenannten Satthormons Leptin bei Schlafmangel.

Die Ernährungsexpertin empfiehlt deshalb, die eigenen Essensgewohnheiten mit der inneren Uhr zu synchronisieren: Die wichtigste Mahlzeit ist das Frühstück, denn es liefert die für den Tag nötige Energie. Daher sollte es möglichst viele Kohlenhydrate und Vitamine enthalten. Mittags tanken wir den Schwung für den Nachmittag, hier empfiehlt sich eine gesunde Mischkost, zum Beispiel mit Reis, Nudeln, Salat, Gemüse und magerem Fleisch oder Fisch. Abends vor dem Zubettgehen benötigt der Körper weniger Energie. Das Abendessen sollte also idealerweise mindestens einige Stunden vor dem Schlafen stattfinden, damit der größte Teil der Verdauungsarbeit zuvor erledigt ist. Grundsätzlich empfiehlt die TK-Expertin eine ausgewogene, fettarme Ernährung. Besonders aber am Abend sollte man auf fetthaltige Lebensmittel verzichten, da sie besonders lange verdaut werden und so die Stoffwechselaktivität dämpfen.

P2news

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