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Internet ist Arbeitsalltag: Neun von zehn Berufstätigen surfen täglich im Netz

– CeBIT TrendCheck: Unternehmen investieren in internetbasierte Anwendungen
– 58 Prozent halten Internetkompetenz für unerlässlich
– CeBIT greift Entwicklung mit Top-Thema Webciety auf

Das Internet ist Arbeitsalltag. Knapp neun von zehn Befragten surfen mehrmals täglich aus beruflichen Gründen im Netz. Nur acht Prozent nutzen das World Wide Web seltener als einmal pro Tag im Rahmen ihres Jobs. Auch Web 2.0-Angebote spielen in den Unternehmen eine immer wichtigere Rolle, insbesondere Wikis und soziale Netzwerke. Das ergab der aktuelle CeBIT TrendCheck unter mehr als 5 000 internationalen ICT-Experten aus mehr als 100 Ländern. Dabei sehen die Befragten den primären Nutzen vor allem in dem Austausch von Wissen. 58 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass Wissen und Kompetenz in Bezug auf das Internet heutzutage unerlässlich sind. Und das gilt sowohl für den beruflichen als auch für den privaten Bereich. Aber: Die Befragten sehen großen Nachholbedarf an den Schulen.

Die CeBIT 2009 vom 3. bis 8. März 2009 in Hannover greift diese Entwicklung der Netzgesellschaft mit dem Top-Thema Webciety auf.

Der CeBIT TrendCheck zum Thema Webciety zeigte zudem auf, dass Unternehmen den enormen Nutzen des Internets erkannt haben. „Kein professioneller Geschäftsprozess funktioniert heutzutage mehr ohne das Internet“, bestätigt Ernst Raue, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG. Angesichts des großen Potenzials planen fast zwei Drittel der befragten Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr höhere bzw. gleich bleibende Investitionen in internetbasierte Anwendungen. Trotz der aktuell schwierigen konjunkturellen Situation. In erster Linie wollen Unternehmen in Bezug auf das Internet in Marketing und Kommunikationstools sowie in Prozessoptimierung und kundenorientierte Anwendungen investieren.

Die hohe Bedeutung des Internets im Beruf spiegelt sich auch in den Anforderungen an Berufseinsteiger wider: Mehr als 70 Prozent der Befragten meinen, dass umfangreiche Internetkompetenz zu den Schlüsselkompetenzen zählen. Die Ausbildung von Kindern an den Schulen scheint aber in Bezug auf das Internet für den überwiegenden Teil der Befragten ausreichend zu sein. Gerade einmal vier Prozent der Umfrageteilnehmer beurteilen die schulische Ausbildung bezüglich des Internets als ausreichend. Das bedeutet großen Nachholbedarf für Schulen.

Für den CeBIT TrendCheck befragte die Deutsche Messe AG Fachbesucher der CeBIT 2008 per Online-Umfrage im Zeitraum zwischen dem 9. und dem 15. Januar 2009. Die Aussagen basieren auf 5 185 gültigen Interviews.

P2News

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