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Integrationsgipfel Noch ist es vage

Der gute Wille, immerhin, ist vorhanden. Es ist besser, man spricht an Runden Tischen und auf Gipfeln miteinander als in Talkshows krawallig übereinander. Denn nur in einem direkten, sachlichen Gespräch können Fortschritte im Miteinander von Deutschen und Nichtdeutschen genauso angesprochen werden wie die Probleme. Gleichwohl ist es leichter, den Integrationsgipfel schlecht zu reden als ihn zu loben, denn die Verabredungen blieben vage. Die Beteiligten müssen jetzt liefern. Letztlich findet Integration vor Ort statt, in Bielefeld und Löhne und in Berlin, jedenfalls nicht im Kanzleramt. So vielfältig die Menschen sind, so unterschiedlich sind ihre Ansprüche und Erwartungen an die Integration. Kein Wunder, dass die Ergebnisse des Gipfels so unterschiedlich beurteilt werden. Zumal politische Interessen hinzu kommen. Deshalb sind klare Absprachen, deutliche Grenzziehungen und Konsequenzen einerseits mit großzügigen Angeboten andererseits zu kombinieren. Verständnis für alles hilft so wenig weiter wie Pauschalurteile. Klar ist nur: Eine misslingende Integration ist viel zu teuer.

P2News/Neue Westfälische

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