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Indien-Experten empfehlen Investitionen 2009

„Die indische Wirtschaft ist trotz der weltweiten Wirtschaftskrise auch 2009 eine Investition wert“, sagt Klaus Maier, Geschäftsführer der auf Indien spezialisierten Unternehmensberatung Maier + Vidorno. Der Indien-Experte verweist auf den riesigen indischen Binnenmarkt, der die Wirtschaft des Landes in gewissem Umfang unabhängig von der weltweiten Nachfrage macht sowie auf das ungebrochene Wirtschaftswachstum des Landes.

Das indische Bruttoinlandsprodukt wird 2009 bei rund 7 Prozent liegen. Damit fällt es zwar hinter die Raten der Vorjahre zurück, doch bleibt Indien weiter Wachstumsmotor Asiens. Diesen befeuern die indische Regierung und Zentralbank derzeit mit einem Konjunkturprogramm und einer expansiven Geldpolitik, so dass Indien nach wie vor für internationale Nachfrage sorgt, an der auch deutsche Unternehmen teilhaben können.

Maier rät heimischen Unternehmen und Investoren, sich von den aktuellen Krisenzeichen nicht den Blick auf die substanziellen Wachstumsaussichten des indischen Marktes verstellen zu lassen. „Deutsche Unternehmen sollten jetzt ihre Potenziale im indischen Markt ausloten und neue Kundenbeziehungen aufbauen. Denn während das Wachstum und die Nachfrage in westlichen Industrieländern in vielen Branchen nachlassen, hat der indische Binnenmarkt noch Nachholbedarf“, weis der Indien-Fachmann, der in den letzten zehn Jahren vielen deutschen Unternehmen geholfen hat, in Indien Vertriebs- bzw. Serviceniederlassungen sowie Produktionsstätten aufzubauen.

Maier rät allerdings deutschen Unternehmen, die in Indien produzieren und verkaufen wollen, sich vorab mit den Bedingungen vor Ort vertraut zu machen. So entsprechen Standortfaktoren wie Infrastruktur, Energieversorgung oder Bürokratie nicht westeuropäischen Standards und zudem bietet die indische Mentalität zusätzliche Hürden, die es mit Landeskenntnis zu überwinden gilt. „Oft genug sehen Unternehmen den Markt Indien als einfachen Schritt, doch ist hier schon viel Porzellan zerschlagen worden, weil die Regeln mit westlicher Perspektive angesehen werden“, erklärt Klaus Maier. Fachkundige Unterstützung mit Kenntnis der Landessitten und -regeln ist unabdinglich, spart im Umkehrschluss aber auch wertvolles Kapital.

Pluspunkt deutscher Unternehmen in Indien ist nach Erfahrung von Maier besonders deren Technologievorsprung. Produzieren indische Unternehmen zumeist nach der Maxime „Masse statt Klasse“, punkten deutsche Unternehmen durch ihr Know-how. Vor allem in den Bereichen Energieeffizienz und Umweltschutz zählt „Made in Germany“ oder „Engineered in Germany“ als Gütesiegel, denn indische Unternehmen haben die zunehmende Bedeutung nachhaltiger Produktion bislang vernachlässigt.

P2News

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