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In jedem Menschen steckt ein Sadist

In jedem Menschen steckt ein Sadist, ein Diktator, ein blinder Mitläufer. Das beweisen so genannte „Monsterstudien“, wie P.M. MAGAZIN berichtet. In ausgeklügelten Versuchen decken Psychologen die verborgenen Abgründe der menschlichen Natur auf.

Ihren Höhepunkt fanden die Psychoversuche mit dem Stanford-Prison-Experiment im Jahr 1971. Kalifornische Psychologen wollten das Denken und Fühlen von Inhaftierten und ihren Aufsehern ergründen. Es wurden 24 männliche Studenten als Versuchspersonen aus mehr als 70 Bewerbern ausgewählt. Mit heimlichem Münzwurf wurde entschieden, wer Gefangener wurde, wer Wärter. Wen das schlechtere Los traf, wurde ohne Ankündigung verhaftet und in ein extra aufgebautes Gefängnis im Keller des Psychologischen Instituts der Stanford University gesperrt. Statt ihres Namens trugen sie nur noch eine Nummer. Jeden Morgen mussten sie zum Appell aus ihren kleinen Zellen treten.

Jedes Detail stimmte, sogar die Uniformen der Wärter und die Häftlingskleidung. Was dann geschah, schockierte alle. Aus dem Experiment wurde Wirklichkeit. Die Aufseher begannen, die zunehmend verängstigten Gefangenen zu quälen, schlugen sie, erniedrigten sie sexuell, ließen sie auf dem nackten Betonboden schlafen. Aus braven Studenten wurden brutale Menschenschinder.

Derartige Exzesse der psychologischen Forschung wären heute nicht mehr ohne Weiteres möglich. Doch es ist immer noch üblich, Teilnehmer von Experimenten bewusst zu täuschen.

P2News/Gruner+Jahr AG & Co KG

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