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Immobilienstandort Deutschland: Fels in der Brandung

Der Immobilienstandort Deutschland trotzt der internationalen Finanzmarktkrise. Aus Sicht der deutschen Immobilienwirtschaft sei die Entwicklung weniger dramatisch als in den USA, wo eine Rezession eingesetzt habe, so „Der Immobilienbrief“ (20.03.2008). Nach einer Umfrage der „Welt“ gehen die Anbieter offener Immobilienfonds trotz der weltweiten Turbulenzen davon aus, dass Anleger auch in diesem Jahr in die Branchenprodukte investieren würden (www.welt.de 14.03.2008). Die moderaten Immobilienpreise und das Wertsteigerungspotenzial machen Deutschland – als viertgrößten Immobilienmarkt der Welt – auch 2008 zu einem der Favoriten internationaler Kapitalanleger (www.faz.net 18.03.2008). Nach Einschätzung von Bernd Knobloch, Vorstandsvorsitzender der Eurohypo AG, hat sich die Immobilienwirtschaft vom Stimmungstief der Finanzmärkte weitgehend abgekoppelt und entwickelt sich in realwirtschaftlichen, dauerhafteren Zyklen (www.property-magazine.de 20.03.2008). „Den Rekordumsatz aus dem Vorjahr werden wir 2008 nicht wieder erreichen – aber der Markt wird keinesfalls einbrechen“, schätzt Dr. Wulff Aengevelt, geschäftsführender Gesellschafter von Aengevelt Immobilien (www.welt.de 09.03.2008).

Mit den künftigen Anforderungen an Investoren und neuen Managementinstrumenten beschäftigt sich die 15. Handelsblatt Jahrestagung Immobilienwirtschaft 2008 am 6. und 7. Mai im Hotel Ritz-Carlton in Berlin. Top-Manager aus der internationalen Immobilien- und Finanzwirtschaft sowie Wissenschaftler und Politiker präsentieren und diskutieren dort Strategien für den deutschen Investmentmarkt und die Risiko-Rendite-Profile verschiedener Märkte in Europa und Asien.

Wo und wie es sich in Deutschland zu investieren lohnt, zeigen Franz Lucien Mörsdorf, Geschäftsführer von Deka Immobilien Investment, Claus-Jürgen Cohausz, Vorstandsmitglied der Westdeutschen ImmobilienBank, und Dr. Wulff Aengevelt. Nachdem ausländische Anleger gezeigt haben, welche Renditen und Provisionen bei Immobilientransaktionen realisiert werden können, ziehen deutsche Kapitalgeber nach. Die Internationalisierung der Märkte und neue Investitionsstrategien bringen den Typ eines internationalen Immobilieninvestors hervor. „Dieser wird ein besseres Verständnis von globalen Konjunktur-, Finanzmarkt- und Marktentwicklungen haben müssen“, sagt Prof. Dr. Hanspeter Gondring, wissenschaftlicher Leiter der Akademie der Immobilienwirtschaft, der gemeinsam mit Degi-Research-Direktor Dr. Thomas Beyerle die Tagung moderiert.

Asset Management steht nach Gondrings Ansicht für einen Paradigmenwechsel und konzentriert „alle Informationen über die Immobilie in technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher und wertmäßiger Hinsicht“. Den Weg vom passiven Verwalten zum aktiven Gestalten diskutieren Michael Zimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Corpus Sireo, Hubert Spechtenhauser, Vorstandssprecher der Commerz Real AG, und Oliver Puhl, Managing Director der Morgan Stanley Bank. „Professionelles Asset Management ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Kapitalmarktstory“, ist Puhl überzeugt.

Dr. Marc Weinstock, Vorstandvorsitzender der HSH Real Estate AG, spricht über Eintrittsstrategien in neue Märkte. Sein Credo: „Erfolgreiche Investitionen beruhen auf fundierter Kenntnis der Immobilienmärkte und einem lokalen Asset Management.“ Osteuropa, die Türkei, Indien und China sind zukunftsträchtige Länder. „Das Know-how aus Deutschland ist gefragt“, meint Ralf Schwiede, Vorstand der Drees & Sommer AG, der zur Strategieumsetzung in diesen Zielmärkten referiert.

Neben Fakten, Prognosen und Trends betrachtet die 15. Handelsblatt Jahrestagung Immobilienwirtschaft 2008 die künftigen Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Gebäuden, an Qualität und Ressourceneinsparung und fragt nach deren Wirtschaftlichkeit.

EUROFORUM Deutschland GmbH

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