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Hungerkrise gefährdet Sicherheit und Stabilität

Zur Diskussion über die Krise bei der Nahrungsmittelversorgung erklären der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB und der zuständige Berichterstatter, Dr. Wolf Bauer MdB:

Die Hungerkrise entwickelt sich in 33 Ländern zu einem ernsten Sicherheitsproblem, das an uns nicht vorbei gehen wird. Es besteht die Gefahr von Hungerrevolten, die auch uns treffen könnten. Diese Krise werden wir langfristig nicht in der europäischen Landwirtschaft und auch nicht mit spontanen Nahrungsmittel-Lieferungen lösen. Das Problem ist wesentlich komplexer und muss vor Ort in Angriff genommen werden!

Die Entwicklungszusammenarbeit muss – so wie bereits bei den Koalitionsverhandlungen von der Union gefordert – umfassend in den Sektor Ländliche Entwicklung investieren. Die Landnutzung vor Ort muss effizienter werden. Rechtssicherheit ist herzustellen. Wir müssen den weiteren Bodenverlust durch nachhaltiges Landmanagement stoppen, durch Agrarforschung und grüne Gentechnik die Anpassungsfähigkeit der Agrarprodukte fördern und zum Aufbau einer insgesamt wirtschaftlich tragfähigen Agrarstruktur in Entwicklungsländern beitragen.

Wir sollten alles vermeiden, was den Aufbau einer eigenen Nahrungsmittelproduktion in Entwicklungsländern behindert. Deshalb müssen wir auch bei der Festlegung unserer Biosprit-Nachfrage vorsichtig sein und die WTO-Verhandlungen mit dem Ziel vorantreiben, schwache Staaten und ihre Agrarwirtschaft zu stärken.

Quelle: CDU/CSU – Bundestagsfraktion

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