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Hoyer: Sicherheitskonferenz in München eine Riesenchance

Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Werner Hoyer, knüpft nach eigenem Bekunden große Erwartungen an die Münchner Sicherheitskonferenz. „Es war selten so spannend wie in diesem Jahr“, sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger. „Wir haben eine interessante Kreuzung von weltwirtschaftlich fundamentalen Veränderungen und einer Neuorientierung der internationalen Sicherheitspolitik.“ Allerdings „begreift man“ in der Bundesregierung Hoyer zufolge „noch nicht, wie fundamental die Veränderungen in der amerikanischen Politik sind. Obama ist entschlossen, Amerikas Rolle in der Politik neu zu definieren. Der wird uns fragen: »Was sind denn Eure Vorschläge?« Da kommt bisher nicht viel.“ Die Europäer müssten sich besinnen, betonte der Liberale. Dann sei München „eine Riesenchance“. Der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, John Kornblum, erklärte ebenfalls: „Die Welt steht vor einem grundlegenden Wandel, vor allem auch wegen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten.“ Da sei die Konferenz eine „wichtige Sache“. Der Leiter der Konferenz, Wolfgang Ischinger, sieht die Europäer zumindest beim Thema Afghanistan „sehr gut vorbereitet“ auf mögliche Anforderungen der neuen amerikanischen Administration. Dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte er: „Die Deutschen und andere Partner sind ja mit sehr ansehnlichen Kontingenten – und das nicht nur im militärischen Bereich – in Afghanistan vertreten. Ich wehre mich im Übrigen gegen eine Verkürzung der Afghanistan-Debatte auf die Frage: Werden uns zusätzliche Truppen abverlangt? Ich wünsche mir, dass wir in München das Gesamtkonzept kontrovers diskutieren können.“

P2News

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