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Hotels in Kapseln, Bäumen und im Knast

Baumhaushotel, Einsiedel

Hotels sind nüchtern betrachtet Beherbergungsbetriebe für Gäste gegen Bezahlung. Die meisten Menschen stellen sich ein nettes Zimmer mit vier Wänden vor, in dem sie eine Nacht oder gar ihren Urlaub verbingen. Doch gibt es weltweit auch Schlafmöglichkeiten in nicht alltäglicher Atmosphäre. Das Reiseportal HolidayCheck.de stellt einige der ungewöhnlichsten Hotels vor:

Kapselhotels in Japan Diese in Japan bekannte Hotelvariante lässt sich treffender auch mit „Sarghotel“ beschreiben. Vor allem Geschäftsleute lieben diese Art zu nächtigen, weil sie damit im Gegensatz zu einem normalen Hotel viel Geld sparen. Allerdings darf der Gast nicht an Klaustrophobie leiden, denn das „Zimmer“ ist selten höher als 1,20 Meter. Die Kapseln sind meist spartanisch eingericht: eine Matratze mit Decke, dazu oft noch ein Fernseher. Toiletten und Waschbecken werden nur als Gemeinschaftseinrichtung angeboten.

Alcatraz Hotel in Kaiserslautern

Auch hier muss der Gast Kompromisse bei der Zimmergröße eingehen. Schließlich handelt es sich bei diesem Hotel um eine ehemalige Justizvollzugsanstalt. Doch zum Schlafen sei der Platz völlig ausreichend, wird berichtet. Kein Lärm von der Straße und morgens gibt es ein schönes Frühstück. Gewöhnungsbedürftig sind lediglich die vielen Gitter im Zimmer. Eingeschlossen wird der Gast jedoch nicht, dies darf er selbst erledigen.

Ice Hotel Québec

„Einfach unglaublich“ denken die Gäste beim Anblick dieses Hotels. Es wird jedes Jahr aufs Neue aus Eis und Schnee aufgebaut und verspricht eisige Gemütlichkeit. Natürlich ist es kalt in diesem „Gemäuer“, doch mit Schlafsäcken, Fellen, Mütze und Handschuhen fühlen sich die Gäste trotzdem wohl und schreiben von einem „unvergesslichen Erlebnis.“ Ein Trost bleibt vor lauter Kälte: die Waschräume und Toiletten befinden sich im beheizten Nachbarhaus.

Baumhaushotel der Kulturinsel Einsiedel

Dies ist pures Abenteuer für die ganze Familie. Ein sehr originelles Baumhaushotel bei Görlitz an der deutsch-polnischen Grenze mit zig verschiedenen Klettertürmen, 500 Meter Tunnelsystem und Bademöglichkeiten im Kochtopf der Kannibalen oder im Pumpenturm. Für die Kinder empfehlen die Urlauber dringend Matschhosen. Die Baumhäuser selbst befinden sich in fast zehn Meter Höhe. „Wunderbar liebevolle Innenausstattung, kuschelig und urig“, heißt es in einer Bewertung. Und die Terrassen zum Haus liegen im Baumwipfel.

Schlafen in der Röhre am Thunersee

Hier kann man tatsächlich in die Röhre gucken – und darin schlafen. Fünf große Röhren sind zusammengebaut zu einem Hotel. Jede der fünf SwissTubes bildet eine in sich geschlossene Wohneinheit. Die Anlage bietet Raum für bis zu 30 Personen an. Der Innenausbau gliedert sich in einen Eingangs- und Sanitärbereich sowie eine geräumige Schlafzone mit vollflächigen Panoramafenstern direkt zum Thunersee im Berner Oberland.

Erlebnisbahn Ratzeburg

Kurios geht es im schleswig-holsteinischen Ratzeburg zu. Hier hängt eine Lokomotive hoch oben im Baum, die als eine Art Lokbaumhaus dient. An den Bahnhöfen der stillgelegten Strecke können Familien in Ferienwaggons schlafen. Die Gäste berichten von lauter Überraschungen in den dazugehörigen Baumhäusern: „Aus der Dusche wachsen Bäume, das Bett ist über eine Glasplatte zu erreichen, aus der Küchendecke ragt ein Schaffner heraus und vieles mehr.“ Sogar ein ehemaliger „Mitropa“-Schlafwagen der Reichsbahn steht zur Verfügung. Mit zehn Abteilen für jeweils drei „Reisende“.

P2News/HolidayCheck AG

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