Werbeanzeige
Home / Auto-Motor-Sport / Auto / Marken / Honda / Honda setzt auf Hybrid und Brennstoffzelle
Werbeanzeige

Honda setzt auf Hybrid und Brennstoffzelle

Honda setzt auf Hybrid und Brennstoffzelle

Die weltweite Verdichtung von Ballungsräumen bedingt eine deutliche Zunahme von Kurzstrecken und Fahrten im Stopp-and-Go-Verkehr, und erfordert Antriebskonzepte, die ein Höchstmaß an individueller Mobilität bei gleichzeitig minimalen CO2-Emissionen ermöglichen.

Honda stellt sich den Herausforderungen mit großem Engagement

Bei der Reduzierung von Umweltbelastungen verfolgt Honda seit Bestehen des Unternehmens ambitioniertere Ziele, als in der Industrie üblich. Das Unternehmen arbeitet nicht nur daran, den Energieverbrauch der Produkte zu senken, sondern reduziert den Energieeinsatz und somit auch die CO2-Emissionen bereits in der Produktion.

Konkrete Ziele anstelle vager Verlautbarungen

Als erster Automobilhersteller weltweit gab Honda 2006 konkrete Ziele zur CO2-Reduzierung seiner Produkte und deren Produktion bekannt. Im Vergleich zum Jahr 2000 wird bis zum Jahre 2010 der CO2-Ausstoß je gefahrenen Kilometer bei Autos und Motorrädern um 10 Prozent reduziert. Hinzu kommen im Produktionsprozess bei Autos eine weitere Reduzierungen um 10 Prozent und bei Motorrädern sowie im Bereich Power Equipment um 20 Prozent.

Teilweise schon jetzt über den Zielvorgaben

Zum Ende des letzten Geschäftsjahres im März 2007 konnte der CO2-Ausstoss im Automobilbereich pro gefahrenen Kilometer bereits um 6 Prozent reduziert werden. Im Motorradbereich liegt die Reduzierung mit 13,2 Prozent bereits jetzt über dem Ziel für 2010.

Schaut man sich die Produktion an, so konnten die CO2-Emissionen im Automobilbereich um 9,5 Prozent gesenkt werden. Im Motorradbereich sanken die CO2-Emissionen pro produzierte Einheit sogar schon um 29,3 Prozent.

Neben hoch effizienten Diesel- und Ottomotoren, Elektro-, Erdgas-Antriebskonzepten und zukünftig Fahrzeugen mit Brennstoffzellen-Technologie setzt Honda bereits seit vielen Jahren auf den Hybrid-Antrieb und kann bereits auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Souveräner Vorsprung

Das erste Serienfahrzeug von Honda mit Hybridantrieb, der Insight, kam bereits 1999 auf den Markt. Mit einem Verbrauch von gerade einmal 3,4 Litern und CO2-Emissionen von 80 Gramm auf 100 Kilometern setzt der mittlerweile als Kultobjekt geltende Zweisitzer auch heute noch Maßstäbe in punkto Effizienz.

Produkte mit voller Praxistauglichkeit

Mit dem Civic IMA (Integrated Motor Assist) ergänzte Honda 2004 die Produktpalette um ein voll alltagstaugliches Hybridfahrzeug. Trotz der großzügig bemessenen Karosseriedimensionen einer 4-türigen Limousine liegt der Verbrauch des Civic IMA mit 4,9 Litern auf Kleinwagenniveau.

Noch sparsamer präsentiert sich der Nachfolger, der aktuelle Civic Hybrid, der sich mit 4,6 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern begnügt. Dabei fährt sich das derzeit günstigste Hybridfahrzeug wie ein konventionelles Auto mit Automatikgetriebe, nur dass eben durch die Unterstützung des Elektromotors die Tanksstopps seltener werden. Stellt man sich auf die Hybridtechnik ein und schwimmt im Stadtverkehr mit, ist ein Alltagsverbrauch von 5 Litern keine Seltenheit. So sorgt die Start-Stopp-Automatik dafür, dass zum Beispiel bei Ampelstopps der Verbrennungsmotor abgeschaltet wird. Beim Anfahren schaltet er sich blitzschnell wieder ein, die Fahrt kann weitergehen.

Großer Erfahrungsschatz

Mit weltweit bereits über 250.000 produzierten Hybridmodellen – Insight, Accord V6 Hybrid (nur in Nordamerika), Civic IMA, Civic Hybrid – verfügt Honda bereits über einen nahezu einzigartigen Entwicklungs- und Erfahrungsvorsprung. Und dies nicht nur, weil derzeit die meisten Hersteller noch kein Hybridfahrzeug im Programm haben oder Hybridantriebe vornehmlich für Modelle der höheren Preisklassen anbieten.

Zügige Verbreitung als Strategie zur effektiven Umweltentlastung

Honda setzt auf eine gänzlich andere Strategie: Getreu der Firmenphilosophie, innovative Technologien stets schnellstmöglich für breite Zielgruppen erschwinglich zu machen, wird Hondas Palette an Hybridfahrzeugen bereits in naher Zukunft wesentlich erweitert und vor allem „nach unten“ abgerundet.

Bereits für 2009 ist die Markteinführung eines familientauglichen Hybridfahrzeugs angesetzt, das noch unterhalb des aktuellen Civic Hybrid angesiedelt sein wird. Honda strebt an, dieses neue Hybridfahrzeug aufgrund deutlich reduzierter Kosten zu einem günstigeren Preis als den derzeitigen Civic Hybrid anbieten zu können. Wesentliches Element des so genannten „globalen“, weil für alle Märkte weltweit konzipierten, Hybridfahrzeugs ist ein neu entwickeltes, besonders leichtes und kompaktes IMA-System (Integrated Motor Assist).

Umweltentlastung und Fahrspaß

Um die Akzeptanz und Verbreitung der Hybridtechnologie weiter zu steigern, setzt Honda auch auf eine betont sportliche Interpretation eines Hybridfahrzeuges in Form eines Zweisitzers auf Basis der dynamisch gezeichneten Studie CR-Z. Neben dem sparsamen Hybridantrieb trägt bei diesem Konzept eine effektive Gewichtsreduktion zur zukunftsweisenden Energiebilanz bei.

Den besten Beweis dafür, dass innovative Antriebstechnologie nicht, wie fälschlicherweise teils angenommen, zu Lasten des Fahrspaßes geht, lieferte Honda bereits 2007 beim ersten Einsatz eines Hybridfahrzeugs beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, dem wohl härtesten Langstreckenrennen der Welt. Der dort angetretene „Civic Hybrid 24h Race“ überstand das Rennen ohne technische Probleme und landete am Ende auf Platz 108 von 220 Startern, verbrauchte dabei aber nur zirka ein Drittel an Kraftstoff im Vergleich zu den Spitzenautos.

Erweiterte Angebotspalette steigert Absatzpotential

Bis zum Jahre 2010 plant Honda den Anteil von Hybridfahrzeugen am gesamten Produktionsvolumen auf 10 Prozent auszubauen.

Das entspricht nach heutigem Stand einer Jahresproduktion von über 300.000 Fahrzeugen. Allein der Anteil von Hondas „globalem“ Hybridmodell, einem echten „Volkshybriden“, wird jährlich etwa 200.000 Einheiten betragen.

Brennstoffzellentechnologie

Neben der Hybridtechnologie setzt Honda in seinem Bestreben, negativen Umwelteinflüssen durch Automobile zu reduzieren, verstärkt auf die Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen mit Wasserstoffantrieb. Zu den bahnbrechenden Errungenschaften von Honda in diesem Bereich zählen die erste EPA- (US Environmental Protection Agency) und CARB- (California Air Resources Board) Zertifizierung eines Brennstoffzellen-Fahrzeugs (2002), das erste Leasing eines Brennstoffzellen-Fahrzeugs (2002), das erste Brennstoffzellen-Fahrzeug, das eine EPA Kraftstoffeinspar-Bewertung erhielt (2002), der erste Kunde in einer Region mit Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes (2004) und die ersten und immer noch einzigen Privatkunden (2005, 2007).

Neue Ära umweltfreundlicher Mobilität

Der nächste wesentliche Schritt hin zur einer Ära der umweltfreundlichen Mobilität ist das weltweit erste Fahrzeug mit Brennstoffzellen-Technologie, das jetzt in Serie produziert wird, der FCX Clarity. In den USA bereits in diesem Sommer und in Japan ab Herbst steht der Honda FCX Clarity mit Lithium-Ionen-Technologie für Privatkunden zum Leasing zur Verfügung. Die Wahl dieser ersten Regionen hat einen simplen Grund: hier besteht bereits eine flächendeckende Infrastruktur aus Wasserstofftankstellen, sodass der normale Alltagseinsatz des FCX Clarity dort keine Kompromisse hinsichtlich der Mobilität erfordert.

Kernelement des FCX Clarity, dem Vorreiter emissionsfreier Brennstoffzellen-Fahrzeuge, ist eine eigens für den Einsatz von Hondas V Flow Brennstoffzellenstacks konfigurierte Rahmenstruktur. Hondas V Flow Brennstoffzellen sind Synonym für eine ultrakompakte Bauform, deutlich verbesserte Wirtschaftlichkeit und enorme Leistungsfähigkeit. Der FCX Clarity verfügt über eine souveräne Reichweite, überzeugende Leistungsdaten, bei gleichzeitig relativ niedrigem Gewicht und einer Wirtschaftlichkeit, die für ein Brennstoffzellen-Fahrzeug bislang als unerreichbar galt. So wie sein dynamisches und anspruchsvolles Äußeres, das allein aufgrund der kompakten Abmessungen der Brennstoffzellenstacks und ihrer intelligenten Platzierung in der Rahmenstruktur möglich war. Der FCX Clarity ist ein Meilenstein auf Hondas Weg, mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge für den Verkehrsalltag tauglich zu machen.

Wie der FCX Clarity zu seinem Namen kam

„Clarity“ steht für „Klarheit“. Mit der Wahl dieser Modellbezeichnung bringt Honda zum Ausdruck, dass das Unternehmen ein Brennstoffzellenfahrzeug entwickelt hat, das technisch überzeugend, klare Perspektiven für die nachhaltige Mobilität der Zukunft aufzeigt.

Die Funktionsweise des FCX Clarity

Der Antrieb des FCX Clarity erfolgt über einen Elektromotor, die Stromerzeugung durch die so genannten Honda V Flow Brennstoffzellenstacks. Die Bezeichnung Stack steht für die Anordnung der einzelnen scheibenförmigen Elemente der Brennstoffzelle, die wie Bücher in einem Regal aneinander „gestapelt“ sind. Weitere wichtige Komponenten sind die kompakte und effiziente Lithium-Ionen-Akku-Einheit und ein Wasserstofftank. In den Brennstoffzellenstacks reagieren Wasserstoff aus dem Tank und Sauerstoff aus der Umgebungsluft. Die dabei freigesetzte Energie wird in elektrischen Strom zum Antrieb des Fahrzeugs umgewandelt. Zusätzlich wird kinetische Energie beim Abbremsen des Fahrzeugs zurück gewonnen (regeneratives Bremsen) und zusammen mit überschüssiger Energie aus der Brennstoffzelle im Lithium-Ionen-Akkupack gespeichert. Diese Energie kann bei Bedarf zusätzlich zur Energie aus der Brennstoffzelle abgerufen werden. Das Fahrzeug emittiert lediglich reinen Wasserdampf.

Ganzheitliches Konzept

Je nach Art der Erzeugung schwanken jedoch die CO2-Emissionen bei der Produktion von Wasserstoff. Von der Erzeugung bis zum Rad (Well-to-Wheel) sind die CO2-Emissionen bei aus Erdgas gewonnenem Wasserstoff (die heute am häufigsten genutzte Produktionsmethode) weniger als halb so hoch wie die eines konventionellen Benzin-Fahrzeugs. Durch Produktion von Wasserstoff aus Wasser mittels Elektrolyse können CO2-Emissionen weiter reduziert werden und gegen Null tendieren, wenn die benötigte Elektrizität aus nachhaltigen Quellen wie Solar-, Wind-, Wasser- oder Wellenkraft stammt.

Im Bereich der Solartechnologie hat Honda eigene Solarzellen entwickelt, die bei der Produktion nur halb so viel Energie benötigen wie konventionelle, kristalline Siliziumzellen. In Japan wurde bereits mit der Serienproduktion und dem Vertrieb dieser Technologie für Wirtschaft und Wohnungsbau begonnen. Diese Solarpanels werden auch zur Stromerzeugung bei einer Wasserstofftankstelle, der Home Energy Station, zu Forschungszwecken in Torrance (USA) verwendet. Ziel für die Zukunft ist es, die Home Energy Station zukünftig auch für die Anwendung privater Nutzer zur Verfügung stellen zu können.

Werbeanzeige

Check Also

Honda ruft in den USA 400.000 Autos zurück

Hunderttausende Autos beordert Honda in Nordamerika Medienberichten zufolge in die Werkstätten. Danach sind knapp 385.000 …