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Honda CR-Z setzt auf Hybrid plus Emotion

Fertig bringen es derzeit zwei völlig unterschiedliche Autos, verwechselt zu werden. Wie das? – Der Kürzel wegen. Hondas neuer coupéhafter Hybridstar heißt „CR-Z“, Peugeots temperamentvolles Sportcoupé hört auf den Namen „RCZ“. Auf die Buchstabenfolge ist also zu achten, zumal sowohl Honda als auch Peugeot davon schwärmen, ihr Auto vermittle „Emotionen pur“.

Bleiben wir beim Honda CR-Z, mit dem jetzt bei den Honda-Testtagen 2010 „The Power of Dreams“ Fahreindrücke gesammelt werden konnten. Startort war die im Dezember vergangenen Jahres eröffnete Honda Akademie, das moderne europäische Schulungszentrum im hessischen Erlensee. Hier werden sowohl Verkäufer als auch Servicemitarbeiter „der Honda-Partner aller Produktbereiche aus Kontinentaleuropa geschult“. Die praktische Ausbildung an Hondas gesamter Produktpalette ermöglicht eine 15.000 Quadratmeter große Dynamikfläche im Außenbereich.

Zurück zum neuen Auto: „Das aufregende neue Sport-Coupé CR-Z wird mit seinem sportlichen Fahrwerk und dem anspruchsvollen IMA-Hybridsystem die aktuelle Sichtweise auf Hybridfahrzeuge verändern“, ist bei Honda zu lesen. Das macht neugierig. Die Gelegenheit, das Auto zu fahren, war also mehr als willkommen. Der Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Honda Deutschland GmbH, Dr. Alexander Heintzel, räumte bei der Pressekonferenz ein, dass der CR-Z wohl nicht in erster Linie wegen des Hybridantriebs gekauft werde, sondern „weil er gefällt“. Den Hybridantrieb nehme man da „gern mit“.

Wichtig sei Honda gewesen, mit diesem weiteren Hybridmodell der Marke Emotionen zu wecken. Der Auftritt des CR-Z wird solcher Erwartung durchaus gerecht, auch wenn das 4,08 Meter lange Auto lediglich ein 2+2-Sitzer ist, dessen Platzangebot vier Erwachsene nur für kurze Strecken akzeptieren. Das aber ist bei allen 2+2-Angeboten so. Wettgemacht werden kann die eingeschränkte Nutzung auch durch das Gepäckraumvolumen von 233 Litern (bis zur Fensterlinie) nicht. Allerdings gibt es noch ein zusätzliches 19-Liter-Staufach unter dem Kofferraumboden. Dort behauptet die Hybrideinheit ihren Platz.

Der CR-Z ist kürzer, breiter und flacher als der Insight. Die ansprechende Coupé-Form hat allerdings einen Nachteil. Sie schränkt die Sicht nach hinten ein. Wieder – wie schon beim Insight – ist es der Quersteg, der die Heckscheibe teilt und beim Blick zurück störend wirkt.

Am Vorbild des Insight orientiert sich auch die Gestaltung des Cockpits. Alle Anzeigeinstrumente und Schalter, die für den Fahrer wichtig sind, wurden vorteilhaft „um ihn herum“ platziert. Zusätzlich zu den üblichen Anzeigen gibt es solche, die dem Energiemanagement gewidmet sind. Sie lassen ablesen, wie ökonomisch die Fahrt verläuft oder verlief. Das umfassende Informationsangebot für den Fahrer ist beeindruckend, die Cockpit-Landschaft wirkt allerdings etwas zerklüftet.

Hondas bewährtes IMA-Hybridsystem (Integrated Motor Assist) – ein Parallelhybrid mit Benzinmotor und E-Motor auf einer gemeinsamen Welle – kommt auch bei CR-Z zum Zuge. Ein 1,5-Liter-i-VTEC-Motor erfährt vom E-Motor Unterstützung. Generiert wird eine Systemleistung von 91 kW/124 PS und 174 Newtonmetern, an der der Elektromotor mit 10 kW/14 PS und 78 Newtonmetern beteiligt ist.

Nach Hondas Überzeugung kommt das Auto mit fünf Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern aus (CO2: 117 g). Eine knapp einstündige Fahrprobe konnte dafür keinen Beleg liefern, ging es dabei doch auch darum, sich mit der Wirkung der dreistufigen Fahrdynamikregelung NORMAL, ECON und SPORT („3-Mode-Drive System“) zu befassen. Die jeweils gewünschte Stufe lässt sich per Tastendruck während der Fahrt anwählen, der eintretende Effekt ist unmittelbar zu spüren. Während NORMAL die 124 PS wie erwartet aktiviert und Fahrsituationen zwischen einer betont defensiven und einer sportlichen Fahrweise abdeckt, wie Honda argumentiert, werden bei ECON durch Drosselung der Motorleistung und Klimaanlage Spareffekte erzielt. Während sich die Lenkung in beiden Fällen normal verhält, spricht sie bei Stufe SPORT direkter an, und der Motor beschleunigt – höhere Drehzahlen und volle E-Power nutzend – spürbar kraftvoller. Geschaltet wird der CR-Z über ein Sechsganggetriebe. Ein Hybridnovum.

Der CR-Z ist in Deutschland ab 5. Juni 2010 zu Preisen ab 21 990 Euro erhältlich (CR-Z 1.5 S). Es gibt ihn auch als CR-Z 1.5 Sport (22.990 Euro) und CR-Z GT (24.990 Euro). Bestätigung fand in Erlensee, dass Honda die Hybridisierung des Antriebsstrangs bei weiteren Modellen fortsetzt. Folgen wird der Jazz in Hybridversion.

P2News/auto-reporter

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