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Hommage an den Filmemacher Volker Schlöndorff

Der feiert in diesem Jahr seinen siebzigsten Geburtstag. Er gilt als einer der bedeutendsten Regisseure des europäischen Films.
[kaltura-widget wid=“xg7qsb16gg“ width=“150″ height=“169″ style=“margin-left: 10px; margin-right: 10px;“ addpermission=“0″ editpermission=“0″ align=“left“ /]Kulturstaatsminister Bernd Neumann ehrte Schlöndorff in Berlin für sein großes filmisches Werk.

Dass Volker Schlöndorff ein ganz Großer des deutschen Films sei – „fast schon ein Klassiker“, stellte Neumann gleich zu Beginn seiner Rede in der Konrad-Adenauer-Stiftung außer Frage.

Meister der Literaturverfilmung

Vor allem mit seinen Literaturverfilmungen habe der Regisseur dem deutschen Film internationale Anerkennung und Beachtung verschafft. Neumann erinnerte dabei an Filme wie „Die Blechtrommel“ oder „Homo faber“, die in enger Zusammenarbeit mit den Autoren der gleichnamigen Werke entstanden. Kein anderer Filmemacher habe so intensiv und produktiv mit zeitgenössischen Dichtern zusammengearbeitet wie er.

Schlöndorff sei außerdem der internationalste unter den deutschen Filmemachern. Gleichzeitig sei er aber auch einer der deutschesten. „Denn seine besten Filme wurden diejenigen, die – direkt oder indirekt – von den deutschen Katastrophen des 20. Jahrhunderts handeln“, erklärte der Kulturstaatsminister.
[kaltura-widget wid=“5oz8z1erao“ width=“260″ height=“252″ style=“margin-left: 10px; margin-right: 10px;“ addpermission=“0″ editpermission=“0″ align=“right“ /]Dadurch habe er unser Gedächtnis geschärft. „Mit Ihren Filmen leisten Sie aktiven Widerstand gegen das Vergessen. Auch dafür gebührt Ihnen heute unser Respekt – und mein Dank“, wandte sich Neumann direkt an den Filmemacher.

Die Laudatio war Teil einer Hommage in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Jedes Jahr würdigt die Stiftung eine herausragende Persönlichkeit der deutschsprachigen Kultur. Schlöndorff wurde in diesem Jahr nach der Tänzerin Birgit Keil und dem Künstler Günther Uecker geehrt.

P2News

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Volker Schlöndorff (geboren 1939) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Regisseure, Drehbuchautoren und Produzenten. [kaltura-widget wid=“3bdozclrp4″ width=“260″ height=“252″ style=“margin-left: 10px; margin-right: 10px;“ addpermission=“0″ editpermission=“0″ align=“left“ /]Zu seinen gefeierten Literaturverfilmungen zählen „Der junge Törless“ (1966), „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (1975) oder „Homo Faber“. „Die Blechtrommel“, die mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, machte ihn weltberühmt.
In den vergangenen Jahren war Schlöndorff vor allem mit „Die Stille nach dem Schuss“(1999) und „Der neunte Tag“ (2003) erfolgreich.
Immer wieder hat Schlöndorff auch zu politischen und anderen Themen Stellung bezogen: zum Beispiel zur Zusammenarbeit mit dem Fernsehen bei der Produktion von Kinofilmen oder in seinen umstrittenen Äußerungen zum DEFA-Filmschaffen.

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