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Hochkarätige Formel-3-Piloten „powered by Volkswagen“

Mit einem hochkarätigen Fahrerkader startet Volkswagen in die Formel-3-Saison 2010. Macau-Grand-Prix-Sieger Edoardo Mortara (Italien), der Vorjahresmeister des ATS Formel-3-Cup Laurens Vanthoor (Belgien) und der letztjährige Champion des ADAC Formel Masters Daniel Abt (Kempten) führen das Aufgebot des Wolfsburger Automobilherstellers an, der sich erneut in den drei renommiertesten Formel-3-Serien Europas engagiert: in der Formel 3 Euro Serie, im ATS Formel-3-Cup und in der britischen Formel-3-Meisterschaft. Volkswagen rüstet insgesamt sieben Teams mit rund 210 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Motoren aus.

„Wir haben 2010 einen interessanten Mix aus hungrigen Youngstern, viel versprechenden Talenten und erfahrenen Piloten in unseren Reihen. Das verspricht eine spannende Saison, in der die Fahrer ‚powered by Volkswagen‘ in allen drei Rennserien erneut um den Titel kämpfen wollen“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „Der Maßstab müssen die Leistungen des Vorjahres sein, als wir in Deutschland und Großbritannien die jeweiligen Meister stellten und beim legendären Grand Prix in Macau einen Doppelsieg einfuhren.“ In der Formel 3 Euro Serie wird Volkswagen vom französischen Team Signature sowie neuerdings von der deutschen Mannschaft Motopark Academy vertreten. Mortara, der Ende 2009 mit dem Macau Grand Prix das weltweit wichtigste Formel-3-Rennen gewann, und Signature sind ein eingespieltes Team: Der Italiener wurde 2008 mit der routinierten Equipe von Philippe Sinault Gesamtzweiter der Euro Serie. Seine Teamkollegen haben ebenfalls Formel 3-Erfahrung: der 18 Jahre alte Laurens Vanthoor – im Vorjahr dank Volkswagen Power überlegener Meister des ATS Formel-3-Cup – und Marco Wittmann, derzeit einziger deutscher Pilot der Formel 3 Euro Serie.

Das Team Motopark Academy tritt unter der Leitung von Timo Rumpfkeil in der europaweit ausgetragenen Meistschaft hingegen mit drei Formel-3-Neulingen an: Der Portugiese António Félix da Costa gewann 2009 den Formel Renault NEC, der Brite Adrian Quaife-Hobbs und Matias Laine aus Finnland steigen ebenfalls aus der Nachwuchsklasse auf. Für das Team Van Amersfoort Racing geht es im ATS Formel-3-Cup um das Projekt „Titelverteidigung“. Teamchef Frits van Amersfoort setzt dazu auf den letztjährigen „Vize-Champion“ Stef Dusseldorp, den 17-jährigen Daniel Abt sowie Willi Steindl aus Österreich. Doch schon in den eigenen Reihen wartet starke Konkurrenz: Das britisch-schwedische Team Performance Racing von Bobby Issazadhe tritt „powered by Volkswagen“ mit dem Meister der asiatischen Formel Renault, Alon Day aus Israel, und dem schwedischen Formel-Renault-Champion Felix Rosenqvist an.

Mit Motopark Academy und HS Technik starten in dieser Saison zudem zwei weitere Teams mit Motoren von Volkswagen im Cup. Die Mannschaft aus Oschersleben vertraut auf den Dänen Kevin Magnussen, Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Jan Magnussen, Luis Derani (Brasilien), Jimmy Eriksson (Schweden) und Rene Binder (Österreich). Die österreichische Mannschaft HS Technik rund um Teamchef Michael Hascic plant den Einsatz von drei Fahrzeugen in Deutschlands ranghöchster Formel-Serie.

In der britischen Formel-3-Meisterschaft startet Carlin mit vier Dallara-Volkswagen. Das Team von Trevor Carlin gewann 2009 mit Red-Bull-Formel-1-Ersatzfahrer Daniel Ricciardo auf der Insel die Meisterschaft und will seinen Titelgewinn mit Jean-Eric Vergne aus Frankreich sowie den Briten James Calado und Rupert Svendsen-Cook wiederholen. Ein viertes Cockpit ist noch vakant. Das Team T-Sport setzt unter der Leitung von Russell Eacott zwei Fahrzeuge „powered by Volkswagen“ ein. Einer der Piloten ist Alex Brundle, Sohn von Martin Brundle. „Ganze Fahrer-Generationen haben davon profitiert, in der britischen Formel 3 anzutreten – genau wie ich mit Volkswagen Power. Die Einstellung und die Herangehensweise von T-Sport gefallen mir gut und ich bin für Alex’ erste Saison in der Formel 3 sehr zuversichtlich“,sagt der ehemalige Formel-1-Piloten und Le-Mans-Sieger. Neu im Kreise der Volkswagen Mannschaften in Großbritannien ist zudem Hitech Racing mit Teamchef David Hayle, geplant ist der Einsatz dreier Autos mit Volkswagen Power.

P2News/auto-reporter

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