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Historische Wahlschlappe der CSU

Für die neue CSU-Führung unter Erwin Huber und Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein
endetet wie auch die erste Bewährungsprobe: Die Kommunalwahlen in Bayern mit einer überdeutlichen Wahlschlappe.

Huber und Beckstein die ihre Ämter nach dem Königsmord von Edmund Stoiber im Herbst angetreten haben können das Vertrauen der Wähler nicht mehr erreichen und verlieren somit nach über 46 Jahren die Alleinherschaft in Bayern.

Eine extrem geringe Wahlbeteilung die es in einem politisch motivierten Bayern noch nie gegeben hat verdeutlicht noch vielmehr wie enttäuscht der bayerische Wähler von der CSU, dem „Abschiebe-Minister“ Beckstein und der Figur Huber sind.

Nach diesem Wahldesaster werden in der einst (vor Stoiber) so geschlossenen CSU einige Personalfragen neu gelöst werden und Anwärter wie Horst Seehofer ihre Chance im CSU -üblichen Brudermord nutzen.

Gewinner gibt es in der Wahl in Bayern hingegen nicht. Obwohl die Freien Wähler und die FDP, (vorher nicht im bayerischen Landtag vertreten) ins Maximilaneum einziehen und als sichtbare Sieger hervorgehen, die SPD in der Gunst der Wähler nicht zulegen kann, zeichnet sich nur ein deutliches Bild ab.

Das Vertrauen in die Demokratie und seine Politiker, wie die Wahl in Bayern zeigt, ist zu tiefst
erschüttert und eine Rettung durch qualitativ hochwertige Politiker wie es sie in Deutschland gegeben hat ist nicht in Sicht.

Die bayerische Wahl und die daraus hergehende Wahlbeteiligung lassen schon ahnen, in welchem Desaster die in 2009 anstehenden Bundestagswahlen enden werden.

Die ersten Prognosen im überblick 18.00 Uhr

CSU 43 %
SPD 19 %
Bündniss 90 Die Grünen 9 %
FDP 8,5 %
Freie Wähler 10 %
Die Linken 4,8 %
Andere 5,7%

P2News

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