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Hilfe von der Sonne

Wenn die Sonne immer höher steigt und das Thermometer draussen die 20 Grad Marke regelmäßig überspringt, bricht in den Medien wieder die hohe Zeit der Warnungen vor der „bösen“ Sonne an. Sonnenschutz reichlich auftragen oder gar gleich ganz die Sonne meiden, so soll der Sonnenhunger auf ein gesundes Maß gedämpft werden. Dabei bleibt dann allzu oft die „gute“ Sonne auf der Strecke. Sonne ist nämlich nicht nur gut für`s Gemüt sondern auch unerlässlich für die Gesundheit.

Prof. Dr. Jörg Reichrath, internationale Koryphäe in der Erforschung von Gesundheitswirkungen der Sonnen- und der UV-Strahlen:

„Die Dosis macht es hier. Im Übermaß gesehen ist das Sonnenlicht schädlich, in Maßen genossen ist es sehr gesund.“

Die Vorteile der Sonnenstrahlen im Freien oder im Solarium addieren sich zu einer eindrucksvollen Liste. Und die Forschung entdeckt ständig neue Punkte für diese Liste:

„Der ganz entscheidende Effekt des Sonnenlichts, der positive Effekt, ist in der UVB-bedingten Vitamin D-Synthese in der Haut meiner Einschätzung nach zu sehen. Ein Vitamin D-Mangel, der andernfalls entstehen kann, hat ganz gravierende gesundheitliche Auswirkungen. Im Gegensatz zu der klassischen Überzeugung, dass es vor allem für den Knochen- und Kreislaufstoffwechsel von Bedeutung ist, wissen wir heute, dass eine Vielzahl von anderen Erkrankungen durch einen Vitamin D-Mangel begünstigt werden; darunter zählen insbesondere Infektionserkrankungen, Krebserkankungen aber auch Autoimmunerkrankungen und möglicherweise auch psychiatrische Erkrankungen.“

Nun sind ja aber die Medien voll von Warnungen vor der „bösen“ Sonne – Sonnenbrand, Hautkrebs, Hautalterung bilden da ein wahres Schreckensszenarium. Der Dermatologe Prof. Reichrath zeigt Verständnis für die plakativen Botschaften einiger Dermatologen-Kollegen, hält sie aber in dieser Form für falsch oder gar gefährlich:

„Das ist sicher so zu werten, dass man natürlich versucht hat auch von Seiten der Dermatologen in den letzten Jahren als man die Zusammenhänge erkannt hat zwischen der UV-Exposition und Hautkrebsrisiko hier eine schwarz-weiss-Botschaft zu vermitteln, um das einfach für große Teile der Bevölkerung einprägsamer vermitteln zu können, nach dem Motto: Sonne ist schlecht. Das hatte den negativen Effekt auf der einen Seite, dass Menschen, Patienten, denen die Sonnenstrahlen gut tun würden, sich dem nicht aussetzten und dadurch gesundheitlich gefährdet wurden, und auf der anderen Seite man die eigentlichen Zielgruppen nicht erreicht.“

Mit der ständig wachsenden Kenntnis über die „gute“ Sonne sieht Reichrath aber bereits jetzt einen Wandel in den Botschaften bei den üblichen Warnern vor der Sonne:

„Ich denke, dass sich hier schon vieles am Tun ist, und dass man hier auch in der Zukunft darauf achten muss, dass die Botschaft so ist, dass man die intensive, übermäßige, intensive UV-Exposition vermeiden soll, auf der anderen Seite aber die Leute ermuntert, im maßvollen Umgang mit der Sonne keine Angst vor der UV-Exposition zu haben.“

lb medien, P2news

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