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Heute fallen die Würfel für die IKB

BERLIN. Heute erfolgt die Entscheidung über den Verkauf der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB.

Der Staat hat sich als Banker versucht und dabei kläglich versagt. Das ist die fatale Bilanz für den Bund und den Steuerzahler, der die Zeche letztlich zahlt.

Wer Milliarden in den Sand setzt, wie Steinbrück, Glos & Co., der muss glaubhaft erklären, wie es dazu kommen konnte.

„Darauf aber warten der Steuerzahler und die Oppositionsparteien bis heute leider vergeblich.“
So der Sprecher für die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) der FDP-Bundestagsfraktion Martin ZEIL:

Groß ist die Schar der Bieter nicht mehr, unter der der Präsidialausschuss der KfW wählen kann: Nur ganze zwei sind übrig geblieben.
Kein Wunder, ist doch die IKB seit Monaten kaum mehr aus den Negativschlagzeilen herausgekommen.
Hätte der Bund in Gestalt der KfW nicht immer wieder schützend die Hand über die IKB gehalten, wäre sie längst den Bach hinabgeschwommen.

Und mit Ihr die Gelder vieler Anleger.

Risiken in Höhe von 9,8 Milliarden Euro sind inzwischen abgedeckt worden und niemand weiß, ob das Ende der Fahnenstange damit erreicht ist.

Weil das so ist, konnten die verbliebenen Bieter hoch pokern. Der Bund hat sich zur Absicherung aller noch zutage tretenden Risiken verpflichtet.
Zudem stemmt er fast allein eine Kapitalerhöhung in Höhe von 1,25 Milliarden Euro, die die IKB mit frischem Kapital versorgt und sie handlungsfähig halten soll.

P2News

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