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Herbsttief durch Novemberblues

Wenn die Tage kürzer werden, die letzten Blätter von den Bäumen fallen und die Sonne uns nur noch die kalte Schulter zeigt, dann ist klar: Der Winter ist nicht mehr weit! Nicht nur Eisdielen und Freibäder schließen ihre Pforten. Auch die Zugvögel kehren Deutschland den Rücken und verabschieden sich in Richtung Süden. Aber warum ist das eigentlich so?

„Also, ich glaube, dass die Vögel im Winter in den Süden fliegen, weil es dort wärmer ist.“ „Ja, die fliegen darunter, um der Finanzkrise zu entkommen. Ganz einfach!“ „Wie der Mensch die Wärme braucht, braucht auch ein Tier bzw. auch die Vögel die Wärme!“ „Hier ist es zu dunkel und deshalb fliegen die runter.“

Tja, und wer liegt nun richtig? – Irgendwie doch alle! Allerdings könnte ein weiterer Grund die Tatsache sein, dass auch die allgemeine Stimmung in sonnigen Ländern meist besser ist. Denn: Zu Beginn der kalten Jahreszeit klagen viele Menschen hierzulande über schlechte Laune und Antriebslosigkeit. Ein Phänomen das als „November Blues“ bekannt ist. Sascha Foerster, Ärztin im Gesundheitsmanagement der Gothaer Versicherung, erklärt, wieso das Wetter uns so stark beeinflusst.

„Der November Blues ist eine harmlose, nicht-krankhafte Form einer Winterdepression. Jeder von uns kennt diesen Hänger im Winter. Er beeinträchtigt uns, macht uns antriebsarm und übellaunig, aber es ist keine Krankheit und wir können etwas dagegen tun.“

Nässe und Kälte sind also nicht die einzigen Gründe, warum sich viele wünschen, sie könnten ebenfalls im Süden überwintern. Leider bleibt diese Möglichkeit meist teurer Luxus. Als Alternative zur Flucht hält die Expertin daher nützliche Tipps gegen trübe Winterstimmung bereit.

„Im Prinzip hilft gegen den November Blues eine Sache. Tun Sie sich selbst etwas Gutes. Stehen Sie morgens früh auf, gehen Sie aus dem Haus, treiben Sie Sport und bewegen Sie sich unter Menschen.“

Doch der Kampf gegen den November Blues muss nicht unbedingt allein geführt werden. Auch Unternehmen können ihre Mitarbeiter dabei tatkräftig unterstützen. Foerster:

„Arbeitgeber sollten Freiräume schaffen für Aktivität und Kommunikation. Bei der Gothaer, beispielsweise, gibt es Kurse: „Easy Jogging“ oder auch „Nordic Walking“, die gegen den November Blues helfen.“

Statt einer ausgedehnten Fernreise reichen also auch kleine Kurzurlaube für die Seele – und auch die verleihen der Stimmung dann garantiert auch Flügel…

P2news

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