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Helfen Immobilien gegen Geldentwertung?

Wohneigentum ist nach Ansicht vieler Bundesbürger ein geeigneter Schutz gegen Inflation. „Ob Immobilien wirklich inflationssicher sind, hängt in erster Linie vom Standort des Objekts ab“, erklärt Robert Anzenberger, Vorstand des bundesweit mit über 65 Büros vertretenen Immobiliendienstleisters PlanetHome AG.

Teure Gegenden mit hohem Preisdruck hätten dabei häufig bessere Karten als Immobilien in Niedrigpreisregionen. Grund: Um Vermögensverlust zu verhindern, muss sich der Preis der Immobilie im Gleichschritt mit der Inflationsrate entwickeln – oder schneller. Verharrt der Immobilienpreis auf der Stelle, entwertet sich das Objekt. Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt, wie Geldentwertung Vermögenswerte schmälert: Bei einer jährlichen Inflationsrate von zwei Prozent verliert ein Vermögen von 100.000 Euro binnen zwanzig Jahren 32.700 Euro an Wert. Dem Eigentümer verbleibt ein Restwert von 67.300 Euro. Binnen 30 halbiert sich beinahe das Vermögen. Beträgt die Inflation im Schnitt drei Prozent, halbiert sich der Vermögenswert bereits nach 20 Jahren.

Unter Inflationsaspekten ist für Eigenheimkäufer entscheidend, ob die Immobilienpreise in ihrer Region unterm Strich stärker wachsen als die Inflationsrate. Diesbezügliche Untersuchungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft sowie des Marktforschungsinstituts BulwienGesa zeigen, dass im Süden und Westen Deutschlands die Wertentwicklung von Immobilienpreisen und Mieten langfristig gesehen oberhalb der Inflationsrate lag, während die Preise im Norden und Osten geringer stiegen. So ist laut BulwienGesa der Wohnimmobilienindex für Westdeutschland seit 1975 um 141 Prozent geklettert, die Inflation steigerte die Geldentwertung aber nur auf 130 Prozent.

Ballungszentren mit stabiler Preisentwicklung Als besonders inflationssicher erwies sich München, das bei der Miet- und Preisentwicklung im Langfristvergleich weit vor der Inflationsrate rangiert. „Hoher Inflationsschutz ist aber nicht gleichzusetzen mit hoher Rendite auf das eingesetzte Kapital“, erläutert Anzenberger. So hat die bayerische Landeshauptstadt zwar Spitzenpreise bei Immobilien, bei den erzielbaren Renditen belegt sie aber keinen Spitzenplatz. Grund: Die Immobilienpreise und damit die Investitionskosten sind schlicht zu hoch. Kapitalanleger finden in Regensburg, Nürnberg oder Würzburg attraktivere Bedingungen. Trotzdem sollten Investoren nach Ansicht des PlanetHome Vorstands ihr Hauptaugenmerk auf große Ballungszentren richten: „Stabilität und Immobiliennachfrage in attraktiven Wirtschaftszentren sind auf Dauer höher als in kleineren Standorten.“

P2News/PlanetHome AG

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