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Heilsames aus dem Bienenstock

Warum ist es in einem Bienenstock so keimfrei wie in einem Krankenhaus? Dafür sorgen die fleißigen Bewohnerinnen mit ihrem eigenen Desinfektionsmittel: Propolis. Das von den Bienen selbst produzierte Kittharz hält Viren, Pilze und Bakterien aus dem Stock fern. Auch die Volksmedizin macht sich seit Langem die desinfizierende und heilende Wirkung des Bienenkitts zunutze. Propolis gilt als eines der wirksamsten natürlichen Antibiotika. Ihm wird auch eine positive Wirkung auf das Immunsystem nachgesagt.

Das Wort Propolis kommt aus dem Griechischen und bedeutet „vor der Stadt“. Wie das Informationsportal gesundheit.de berichtet, ist die ausgeprägte antibiotische, antivirale und pilzhemmende Wirkung des Propolis schon seit der Antike bekannt. Weltweit beschäftigen sich heute wieder Wissenschaftler mit seinen medizinischen Eigenheiten. Zwischen 150 und 200 Inhaltsstoffe wurden bisher im Propolis identifiziert. Dazu zählen Zink, Eisen, Silizium, Kupfer, Vitamine, Öle mit pilztötender Wirkung und Flavonoide. Diese wasserlöslichen Pflanzenfarbstoffe haben ein gefäßverstärkende Wirkung, helfen gegen Entzündungen und wirken antiviral. Immer besser erforscht werden die antioxidativen Eigenschaften der Flavonoide: Viele Studien sprechen für ihre krebsbekämpfende Wirkung.

Propolis wird eingesetzt bei eitrigen Entzündungen der Schleimhäute wie Zahnfleisch- und Rachenentzündungen. Es soll die körpereigene Abwehr stärken, bei regelmäßiger Einnahme die Verdauung harmonisieren und lindert Verletzungen und Verbrennungen, Akne, Neurodermitis, Geschwüre und Warzen. Ebenso fördert es die Wundheilung, unterstützt die Behandlung bei Fußpilz und wirkt gegen Müdigkeit sowie bei rheumatischen Beschwerden. Propolis wird in Arzneimitteln und kosmetischen Mitteln sowie als Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittelzusatz verwendet und ist als Creme, Tinktur, Kapseln, Granulat oder Pulver erhältlich. Generell empfiehlt es sich, Propolis-Produkte direkt vom Imker oder in der Apotheke zu kaufen.

Da manche Menschen allergisch auf Propolis reagieren, sollte vor der Erstanwendung ein kleiner Test gemacht werden. Dazu bringt man auf den Unterarm eine geringe Menge des zu verwendenden Produkts auf. Treten an der Stelle Hautreaktionen wie etwa Juckreiz auf, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Allergie vor. Auch sollten Propolis-Produkte vorsichtshalber nicht von Menschen genutzt werden, die gegen Bienenprodukte allergisch sind.

P2News/News-Reporter

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