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Heil gegen schnelle Kür des Kanzlerkandidaten

Die SPD-Führung hat der Forderung des Hamburger Landesvorsitzenden Ingo Egloff nach einer schnellen Kür des SPD-Kanzlerkandidaten eine Absage erteilt. Generalsekretär Hubertus Heil verwies im Berliner „Tagesspiegel“ auf den bisherigen Zeitplan: „Es bleibt dabei: Die Kanzlerkandidatenfrage wird rechtzeitig entschieden.“ Parteichef Kurt Beck hatte bislang stets versichert, die SPD werde Ende dieses, Anfang kommenden Jahres über den Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entscheiden. In Teilen der SPD wird inzwischen aber darüber spekuliert, den Kandidaten bereits nach der Bayern-Wahl Ende September zu nominieren. Egloff hatte am Donnerstag gefordert, den Kandidaten noch im Sommer zu benennen.

Zu den neuerlichen Verlusten seiner Partei in den Umfragen erklärte Heil, die SPD sei entschlossen, gemeinsam zu kämpfen. Dies habe sie auf ihrem Zukunftskonvent in Nürnberg deutlich gemacht. „Ich freue mich schon, auf die enttäuschten Gesichter der politischen Konkurrenten, die jetzt meinen, das Totenglöckchen läuten zu können. Der Bundestagswahlkampf ist ein Langstreckenlauf, der auf den letzten Metern entschieden wird. Wir verfügen über ausreichend Kondition und Nerven.“

Der Tagesspiegel, P2news

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