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Hautstammzellen – Lebensretter der Zukunft

Stammzellen aus der Haut haben in den letzten Monaten Aufsehen erregt und den Durchbruch geschafft. Das japanische Team von der Universität von Kyoto um die Forscher Kazotoshi Takahashi und Shinya Yamanaka, Pioniere auf diesem Gebiet, veröffentlichten in der Zeitschrift Cell und das amerikanische Forscherteam von der Universität Wisconsin um den Stammzellexperten James Tomson in der Zeitschrift Science, dass es ihnen gelungen war, menschliche Zellen aus der Haut in eine Art Urzustand zu versetzen, der sie wandlungs- und vermehrungsfähig macht. Ein Erfolg, den der deutsche Stammzellexperte Professor Hans Schöler vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster mit dem „heiligen Gral“ vergleicht. Die aus Hautzellen „induzierten, pluripotenten Stammzellen“ ähneln den embryonalen in vieler Hinsicht, allerdings müs-sen die Forscher dazu weder Eizellen benutzen noch Embryonen abtöten. Nach Wunsch können diese Stammzellen irgendeine der 220 verschiedenen Zell- und Gewebevariationen des Körpers bilden und dann einer individuellen Behandlung dienen – ohne ethische Probleme.

Schon seit fünf Jahren weist der Heidelberger Arzt und Unternehmer Dr. med. Christoph Ganss auf diese multipotenten Vorläuferzellen und die damit verbundenen großen Möglichkeiten der Stammzellen aus der Haut hin. Wie Dr. Ganss am Montag (21.07.2008) anlässlich der 21. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie vor der Presse in München ausführte, hat er deshalb im Jahr 2003 mit TICEBA (Tissue & Cell Banking) die erste Gewebebank für Stammzellen aus der Haut gegründet. Unterstützt wird er dabei durch den deutschen Stammzell-forscher Dr. Markus Frank aus Harvard, der bereits auf wichtige Erkenntnisse in der Stammzellforschung verweisen kann. „Wir sind Pioniere, und Pioniere haben es oft nicht leicht. Aber wir gehen unbeirrt unseren Weg und haben inzwischen sehr große Fortschritte gemacht. Diese jüngste Entwicklung, von der internationalen Fachwelt als „Wendepunkt der Forschung“ bezeichnet, stärkt uns sehr den Rücken. Im übri-gen sind wir davon überzeugt, dass diese Zellen nicht erst „induziert“ werden müs-sen, sondern schon im Gewebe, z. B. der Haut, vorhanden sind“, erklärte Dr. Ganss.

Besonders wichtig ist die Vorsorge gegen zukünftige schwere Erkrankungen. Ein wichtiger Baustein sind hier nach den Worten von Dr. Ganss ganz spezielle Stammzellen aus der eigenen Haut. Diese werden in gesunden und möglichst jungen Jahren entnommen und können bei Krankheit dann eingesetzt werden. Möglich wird dies durch die Heidelberger Firma TICEBA, die erste Gewebebank für Stammzellen aus der Haut, die mit Hilfe eines weltweit pa-tentierten Verfahrens diese besonders vielseitigen Stammzellen isolieren kann. Stammzellen aus der eigenen Haut sind deshalb zur Vorsorge so besonders gut geeignet, weil sie multipotente Vorläuferzellen sind, besonders leicht zugänglich und in großer Zahl vorhanden. Außer-dem ist die Abstoßung unterbunden.

Auch wenn zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht genau feststeht, welche medizinischen Möglichkeiten sich in absehbarer Zukunft realisieren lassen, sind die Experten überzeugt, dass den Stammzellen die Zukunft gehört, meinte Dr. Ganss abschließend.

Service

Vorsorge für ein gesundes Alter

Zivilisationskrankheiten breiten sich weltweit immer mehr aus, weil die Menschen immer älter werden, vor allem in der westlichen Welt. Wie die Max-Planck-Gesellschaft in ihrer Publikation „Die Zukunft des Alterns“ schreibt, ist die Zukunft der Hundertjährigen seit 1960 auf das 60fache gestiegen. Jeder Zweite, der heute geboren wird, kann damit rechnen, seinen 100. Geburtstag zu feiern. Doch die Kunst besteht darin, nicht nur alt zu werden, sondern das Alter auch bei guter Gesundheit zu genießen. Neben der genetischen Veranlagung hat eine vernünftige Lebensweise die größte Bedeutung für ein gesundes Alter: Allen voran eine gesunde maßvolle Ernährung und der Verzicht auf Rauchen und Alkohol. Für die Gesundheit förderlich ist darüber hinaus ein Ausdauersport von mindestens 3 x 30 Minuten pro Woche. Nahrungsergänzungszusatzstoffe können sinn-voll sein, sind aber kein Ersatz für ein gesundes Leben und bewusstes Genie-ßen. Genauso wichtig ist die Psychohygiene. Negativen Stress, Ärger, Ängste, Hek-tik, überflüssiges Tempo sollte man in Grenzen halten zum Beispiel durch mentales Training. Die vielzitierte „Work-Life-Balance“ ist wichtiger als man glaubt. So mancher hat das nach einigen Jahren oder Jahrzehnten des Raubbaus am eigenen Körper leidvoll erfahren. Darüber hinaus ist vor allem die Vorsorge vor Krankheiten und deren frühzeitige Behandlung sowie die Ausschöpfung aller Maßnahmen moderner Rehabilitation und Regeneration, z. B. mit Stammzellen aus der Haut, ganz wesentlich.

TICEBA, P2news

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