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Harte Zukunft für Karstadt

Der Montag wird ein Schicksalstag für die insolvente Karstadt-Warenhauskette. Aber um die Häuser offen zu halten, bedarf es mehr als der Zustimmung der Gläubiger zum Insolvenzplan.

Auch wenn all die, denen die Arcandor-Tochter Geld schuldet, auf einen Großteil ihrer Forderungen verzichten, bangen die Beschäftigten weiter. Die Frage ist: Kauft jemand Karstadt? Wenn ja: Was passiert mit den Warenhäusern? Werden welche geschlossen – wenn ja: wie viele? Fraglich ist auch, ob Karstadt angesichts der Konkurrenz von Kaufhof, Shopping-Centern und Internetläden genug Kunden anlocken kann, um zu überleben.

Es reicht nicht, wenn ein Käufer mit Geld auftaucht – er muss auch wissen, wie der Warenhausmarkt tickt. Einer der Bieter soll laut Berichten der Essener Firmenberater Klaus Appelhoff gemeinsam mit einem Finanzinvestor sein. Er war bis 2004 Karstadt-Vorstand – da kämpfte die Firma schon.

Doch jeder Käufer muss Insolvenzverwalter Görg willkommen sein. Die Mitarbeiter können nur hoffen, dass ein künftiger Eigner ihre Jobs langfristig sichert und nicht auf kurzfristigen (Zerschlagungs-)Gewinn aus ist.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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