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Handel auf Spotmärkten würde Gas nicht unbedingt billiger machen

Der Energiewirtschaftsexperte Prof. Franz Hubert sieht die Einführung eines Spotmarktes für den Gashandel nicht zwangsläufig als Maßnahme zur Senkung der Gaspreise. In der PHOENIX-Sendung „Unter den Linden SPEZIAL“ sagte Hubert, es gebe heute Ideen, mehr Gas-zu-Gas-Wettbewerb zuzulassen, etwa indem man den Gaspreis auf die Preise an Spotmärkten indizieren würde. „Aber das würde den Gaspreis nicht ruhiger machen“, so Hubert. Zudem würde dieses Mittel „uns nicht viel Geld sparen“. Wörtlich sagte Hubert: „Im Gegenteil, im Moment könnte es sogar teurer werden.“ Der Spotmarkt sei derzeit noch sehr klein. Ebenfalls in der PHOENIX-Sendung bestätigte Claus Bergschneider, Mitglied der Geschäftführung von Gazprom Germania, die Einschätzung Huberts: „In Großbritannien haben wir exakt den Fall, dass dort ein Spotmarkt eingeführt worden ist. Und man hat festgestellt, dass die Volatilität zugenommen hat und es sich empirisch nachweisen lässt, dass sogar dieser Spotmarkt den Ölnotierungen folgt.“ Zwischen dem Spotmarkt und den Ölnotierungen gebe es eine Korrelation, die „quasi naturgebunden“ sei, so Bergschneider.

PHOENIX, P2news

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