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Guttenberg sollte den Verdacht politischer Sabotage in der Opel-Krise ausräumen

Der neue thüringische Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) fordert vom früheren Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) eine Klarstellung über dessen Verhalten in der Opel-Krise und den Verdacht der politischen Sabotage. Guttenberg soll in einem Brief an Opel-Chef Henderson erhebliche Bedenken der Brüsseler EU-Kommission ignoriert und so dazu beigetragen haben, dass der Opel-Verkauf an Magna scheiterte. „Ich kenne den Brief bislang nur aus den Medien. Ich gehe davon aus, dass es sich nicht um politische Sabotage handelt. Das sollte Herr Guttenberg einfach klarstellen“, sagte Machnig der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen. Angesichts der ungeklärten Situation der Opel-Standorte und Arbeitsplätze forderte Machnig Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) zugleich auf, möglichst umgehend die Wirtschaftsminister der Opel-Länder Thüringen, Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz zu einem Opel-Gespräch einzuladen. „Der Bundeswirtschaftsminister kann nicht so tun, als habe er keine Verantwortung.“ Den Opel-Mutterkonzern fordert Machnig auf, personelle Klarheit über die neue Führung von Opel zu schaffen. „Was der Autobauer jetzt braucht, das ist ein Fachmann, der ein Zukunftskonzept entwickelt, das zuallererst die Standorte und die Beschäftigung sichert, das Innovationspotenzial des Autobauers ausschöpft und eine Wachstumsstrategie entwickelt.“

P2News/Neue Westfälische

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