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Guten Morgen, Sommerzeit

Ob Morgenmuffel oder bekennender Frühaufsteher – wenn am Sonntag die Uhren eine Stunde vorgestellt werden, freuen sich die wenigsten. Noch schlimmer als das verkürzte Wochenende ist der Montag danach. Was kann man tun, um dennoch fit und gut gelaunt in die Woche zu starten? Ernährungswissenschaftler Günter Wagner gibt auf Anfrage von nutella fünf Tipps für Erwachsene und Kinder: Frühstück und Bewegung sind besonders wichtig.

Über Nacht eine Stunde weniger – Was tun gegen das Schlechte-Laune-Tief?

Von Reisen in andere Zeitzonen kennt man die Symptome: Man ist müde, leichter reizbar und weniger konzentriert. Die Umstellung auf die Sommerzeit am Sonntag, 27. März 2011, fühlt sich wie ein kleiner Zeitzonen-Wechsel an. Wir stellen die Uhr 1 Stunde vor. „Die Zeitumstellung bringt unseren chronologischen Rhythmus durcheinander. Daran muss sich der Körper erst gewöhnen“, erklärt Günter Wagner, Diplom-Oecotrophologe und Vorstandsmitglied des Instituts für Sporternährung e.V. Bad Nauheim, das Phänomen. Wagner untersucht den Einfluss von Essen und Trinken auf die körperlichen und mentalen Fähigkeiten und weiß, wie man schnell wieder fit wird: „Es ist erwiesen, dass Frühstücker bessere körperliche und geistige Leistungen erbringen als Menschen, die darauf verzichten. Über Nacht leert der Körper seinen Kohlenhydratspeicher. Daher ist es nötig, die Depots zu füllen und den Stoffwechsel morgens sofort anzukurbeln.“ Ein Brot oder Brötchen mit süßem Belag wie Nuss-Nugat-Creme, Honig oder Marmelade steuere dabei die Energiezufuhr fast computergerecht. „Das Brot liefert Langzeit-Energie, der süße Belag gibt dem Körper die Initialzündung, die Sofort-Energie.“ Besonders Kinder benötigen die morgendliche Energiezufuhr als Kick für ihre Konzentrationsfähigkeit in der Schule. „Erlaubt ist, was schmeckt. Es gilt jedoch: besser süß statt herzhaft“, so der Ernährungswissenschaftler weiter.

Auf der Sonnenseite trotz Zeitumstellung – Was der Experte empfiehlt

Für einen guten Start in die Sommerzeit empfiehlt Günter Wagner: „Nehmen Sie sich Zeit zu frühstücken. Das Frühstück ist wirklich die wichtigste Mahlzeit des Tages.“ Aktuelle Zahlen der seit 2005 von nutella durchgeführten Umfrage* zum Frühstücksverhalten der Deutschen belegen jedoch, dass die Zahl der Frühstücker generell leicht rückläufig ist. 78 Prozent frühstücken heute täglich, somit rund drei Prozent weniger als noch vor fünf Jahren. Dabei greifen aktuell Frauen etwas häufiger zum Frühstücksbrot als Männer (82 Prozent der Frauen, 74 Prozent der Männer).

Auch wer sich morgens bewegt, startet fit in den Tag. Nach dem Aufstehen einfach strecken und dehnen, oder auf dem Weg zur Arbeit Treppe statt Lift nehmen. Jede Bewegung unterstützt den Körper dabei, Kraft und Sauerstoff zu tanken. Absoluten Morgenmuffeln empfiehlt der Experte klassische Wachmacher: kalte Dusche, viel frische Luft oder gute Musik.

Damit die grauen Zellen in Schwung kommen, helfen kleine Denksportaufgaben. Also fix ein leichtes Kreuzworträtsel lösen oder die Familie mit einem kleinen Wortspiel überraschen. Wer es dann noch schafft, den Morgen bereits am Abend vorzuplanen, vermeidet Stressfallen und spart kostbare Energie am Morgen.

Die fünf Tipps im Überblick

1. Frühstücken Sie bewusst, denn das fördert Ihre körperliche und
geistige Leistungsfähigkeit. Erlaubt ist, was schmeckt. Für die
optimale Energiezufuhr am Morgen ist es jedoch besser, süß statt
herzhaft zu frühstücken.
2. Duschen Sie kalt oder lassen Sie Frischluft und Licht in Ihre
Räume. Das regt Ihre Sinne an und bringt den Kreislauf in Schwung.
3. Planen Sie Ihren Morgen. Stress kostet unnötig Kraft und macht
schlechte Laune.
4. Ihr Körper braucht Bewegung. Strecken und dehnen Sie sich, steigen
Sie Treppen oder drehen Sie eine Joggingrunde im Park.
5. Regen Sie Ihre grauen Zellen an und greifen Sie nach der
Zeitumstellung einmal mehr zu Zeitung oder Kreuzworträtsel.

P2News/Ferrero MSC GmbH & Co. KG

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