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Großhandelsumsätze eingebrochen

„Der Großhandel kann sich der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung nicht entziehen. Im November sind die Umsätze im Großhandel deutlich eingebrochen. Diese Entwicklung geht über eine konjunkturelle Abkühlung hinaus und macht deutlich, dass die Finanzkrise auch die Realwirtschaft in ihrer ganzen Breite zu erfassen droht. Es wäre fatal, wenn die Politik dem nur mit sektoralen Impulsen begegnen wollte. Notwendig ist eine allgemeine Verbesserung der Investitions- und Konsumbedingungen.“ Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) in Berlin anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzentwicklung im Großhandel.

Nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Großhandel im November 2008 nominal 4,1 Prozent und real 3,2 Prozent weniger um als im November 2007. Den stärksten Umsatzrückgang mit nominal 11,3 Prozent und real 6,4 Prozent verzeichnete der Handel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör, nicht zuletzt aufgrund der nachlassenden Auslandsnachfrage.

„Die Entscheidungsträger in Deutschland stehen vor wichtigen Signalen. Nach den ersten Maßnahmen zur Belebung der wirtschaftlichen Entwicklung muss das Konjunkturpaket II überzeugende Impulse setzen, um in den nächsten Monaten eine Wende zum Besseren einleiten zu können“, so Börner abschließend.

P2News

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