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Gregor Meyle – Meylenweit

Wenn man den Werdegang von Gregor Meyle auf einen Satz reduzieren würde, ist das berühmte Zitat von John Lennon wohl am treffendsten: „Leben ist das was Dir passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ Man könnte sagen, er hatte Glück, man könnte auch sagen dass sich das Talent einen Weg gebahnt hat.

Am 13.10.1978 in Backnang bei Stuttgart geboren hält er mit vier Jahren seine erste Gitarre in den Händen, um mit fünf bereits vor Hunderten von Leuten in Montreux zu spielen. Es folgen professioneller Gitarrenunterricht, die erste E-Gitarre und im Alter von 12 erste Auftritte mit der Band „Young Guns“, die Songs von Guns’n’Roses coverte. Mit 14 geht er auf ein Musikinternat, nebenher jobbt er in einem Gitarren-laden, gibt Unterricht und bastelt an eigenen Songs. Mit 18 wird er Tontechniker, zunächst in der Volksmusikbranche, später auch für Künstler wie José Carreras, Sasha oder Sarah Connor.

Sein meldet ihn sein kleiner Bruder Felix ihn bei Stefan Raab’s SSDSDWE-MUGABRTLAD an und nach einem ersten Vorspielen ist klar, dass er dabei ist. Während seine Wettbewerber mit Welthits antreten, schafft Gregor es mit sechs selbst geschriebenen Songs ins Finale. Das gab es bis dahin und seit dem nicht, aber tatsächlich überzeugten seine eigenen Werke die Zuschauer. Schließlich nennt Musikerlegende und Jurymitglied Carl Carlton ihn „DEN Song Poeten Deutschlands“ und Stefan Raab attestiert ihm „Du bist einer der begnadetsten Songwriter, die ich seit vielen Jahren gehört und erlebt habe“.

Sein erstes Album „So soll es sein“ landet kurz darauf in den Top Ten der Deutschen Charts, ein Erfolg mit dem er selbst nicht gerechnet hatte. Natürlich eine Motivation weiter zu machen und so schlägt das eingespielte Team von Produzent Claus Fischer und Gregor Meyle erneut die Zelte im Studio auf. Als versierter Tonmann gestaltet Gregor die Produktion vom zweiten Album „meylenweit“ maßgeblich mit.

Wie schon beim Vorgänger bestechen hier, neben der melodischen und unaufdring-lich wirkenden Instrumentierung und der prägnanten und emotionalen Stimme, die einfühlsamen und intensiven Texte. Es sind Situationsbeschreibungen und Gefühls-zustände die Gregor Meyle in den 13 Albumtracks erzählt, die sowohl er selbst als auch viele andere erlebt haben. Die erste Single „Denk was Du willst“, oder „Ganz normale Leute“, zeigen seine Textsicherheit und seinen Wortwitz. Autobiographisch wird es bei Songs wie „Jetzt“ und „Nur einmal“.
Wenn man bereit ist hinzuhören, wird die Wirkung dieses Albums nicht lange auf sich warten lassen. Und wenn man dann diesem Gregor Meyle gegenüber steht, wird man sich wahrscheinlich an die Textzeile aus „Denk was Du willst“ erinnern: „Ich könnte Dein Freund sein, Dein Kumpel, Dein Held, auch Dein Schüler, vielleicht Dein Idol….“

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Die erste Single „Denk’ was Du willst“, aus dem kommenden Album „meylenweit“ von Gregor Meyle, verspricht schon nach dem ersten Hören eine geballte Ladung Textsicherheit und Wortwitz. Ein Talent, welches Größen wie Xavier Naidoo, Stefan Raab und Carl Carlton an dem 32jährigen Musiker unisono schon als herausragend und bemerkenswert lobten. Bei soviel Vorschusslorbeeren ist ein Naserümpfen einiger Kritiker fast schon vorprogrammiert. Also gibt man den Zweiflern doch die Gelegenheit, sich ein eigenes Urteil zu bilden, denn an der Nase werden sie von Gregor Meyle ganz bestimmt nicht herumgeführt.

In „Denk’ was Du willst“ geht es auf humorvolle Art und Weise auch um diese opportunistischen Nasen, die vergessen haben ihr Gegenüber genauer zu betrachten. Nicht mit erhobenen Zeigefinger, sondern mit dem richtigen Riecher für ein amüsantes, zwischenmenschliches Miteinander. Dass der Humor dabei nicht zu kurz kommt, wird spätestens bei der visuellen Darstellung des Songs klar. Denn gemeinsam mit dem Schauspieler, Komiker und Autor Michael Kessler (u.a. switch reloaded) – ein ebenfalls imposanter Nasenträger – entstand das Video, was für einige Überraschungen sorgen wird.

Gregor Meyle lacht gerne, auch über sich selbst. Nachdenklich kann er auch sein, was sich auch in seinen zuweilen autobiographischen Texten widerspiegelt. Im Wesentlichen ist es aber die Mischung aus textlich treffend, musikalisch vielfältig und stimmlich prägnant und emotional, die einen aufhören lassen. Dass der gelernte Tontechniker das oben erwähnte Talent besitzt, wird er auf seinem Album „meylenweit“ (VÖ: 16.04.2010) unter Beweis stellen. Wovon man aber in jedem Fall ausgehen kann: Gregor ist eine echt ehrliche Nase…

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